006 Warum dein Tier neugieriger ist als du

Shownotes

Warum dein Tier neugieriger ist als du – Shownotes

Wie dein Tier dir zeigt, wieder im Moment zu leben

Kennst du das? Du gehst mit deinem Tier spazieren und plötzlich merkst du, dass du die letzten zehn Minuten gar nicht wirklich da warst. Deine Gedanken kreisten um die Arbeit, den Einkauf oder das, was morgen ansteht. Währenddessen war dein Tier mit seiner ganzen Aufmerksamkeit im Hier und Jetzt.

In dieser Episode erfährst du, warum Tiere uns in Sachen Neugier oft weit voraus sind und weshalb genau diese Neugier der Schlüssel zu mehr Wahrnehmung sein kann. Ich erzähle dir von meinem Hund Tony, der sofort bemerkte, wenn ich mit meinen Gedanken woanders war, und von Miró, der mich mit seiner kindlichen Neugier immer wieder daran erinnert, die Welt neu zu entdecken.

Du wirst merken: Es geht nicht darum, weniger zu denken. Es geht darum, wieder neugierig zu werden.

Zusammenfassung und Stichpunkte

Viele Menschen glauben, sie müssten ihren Kopf ausschalten, um achtsamer zu werden. Doch unser Kopf ist nicht das Problem. Er hilft uns zu planen, zu analysieren und Entscheidungen zu treffen. Herausfordernd wird es erst dann, wenn wir dadurch den gegenwärtigen Moment aus den Augen verlieren.

In dieser Episode erfährst du, weshalb Tiere so mühelos im Hier und Jetzt leben und wie ihre natürliche Neugier ihnen dabei hilft. Anhand persönlicher Geschichten zeige ich dir, wie deine Aufmerksamkeit ganz von selbst ruhiger wird, wenn du beginnst, dein Tier bewusst zu beobachten.

Du erhältst ausserdem eine einfache Übung, die du bereits beim nächsten Spaziergang ausprobieren kannst.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum dein Kopf nicht dein Gegner ist.
  • Weshalb Tiere durch ihre Neugier ganz selbstverständlich im gegenwärtigen Moment leben.
  • Was mein Hund Tony mich über echte Aufmerksamkeit gelehrt hat.
  • Warum Miró sogar beim Reifenwechsel fasziniert stehen blieb.
  • Wie Neugier deine Wahrnehmung vertieft und eure Beziehung stärken kann.

Unsere Tiere müssen keine Achtsamkeitsübungen machen. Sie sind neugierig, beobachten ihre Umgebung und entdecken jeden Tag etwas Neues. Vielleicht dürfen auch wir wieder lernen, die Welt mit den Augen eines Tieres zu betrachten. Genau dort entstehen oft die schönsten Begegnungen – mit unserem Tier und mit uns selbst.

Deshalb habe ich den kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» erstellt. Dort findest du weitere Impulse und einfache Übungen, mit denen du die Verbindung zu deinem Tier vertiefen und deine Wahrnehmung Schritt für Schritt stärken kannst.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:11: Hänst du das?

00:00:12: Du gehst mit deinem Tier spazieren und plötzlich merkst, du warst die letzten zehn Minuten gar nicht wirklich da.

00:00:32: War dein Tier die ganze Zeit genau hier?

00:00:38: Vielleicht liegt genau darin einer der größten Unterschiede zwischen uns und unseren Tieren.

00:00:45: Hallo, herzlich willkommen zu dieser Episode von Tierdisch Deutlich!

00:00:49: Ich freue mich sehr dass du heute wieder dabei bist.

00:00:52: In der letzten Episode haben wir darüber gesprochen was unsere Tiere uns zeigen können Und dabei ist mir ein Gedanke gekommen vielleicht zeigen sie uns nicht nur etwas über das Leben.

00:01:05: Vielleicht zeigen sie uns auch, wie wir wieder mehr wahrnehmen können?

00:01:12: Ich glaube unser Kopf hat manchmal einen schlechten Ruf.

00:01:17: Viele sagen du musst aus dem Kopf herauskommen aber ehrlich gesagt so sehe ich es gar nicht!

00:01:24: Unser Kopf ist etwas Wunderbares.

00:01:27: er plant analysiert er erinnert sich Er hilft uns, Entscheidungen zu treffen und dafür bin ich ihm sogar sehr dankbar.

00:01:39: Schwierig wird es erst wenn er so beschäftigt ist dass wir gar nicht mehr mitbekommen was direkt vor uns passiert.

00:01:48: Tiere leben im Moment.

00:01:50: Wenn ich Tiere beobachte dann fällt mir immer wieder etwas auf.

00:01:54: Sie sind unglaublich neugierig.

00:01:58: Ein Hund entdeckt einen neuen Geruch Eine Katze verfolgt minutenlang einen Käfer.

00:02:06: Oder ein Pferd richtet die Ohren auf, weil es irgendwo ein Geräusch gehört hat!

00:02:12: Und sie machen das nicht, weil sie eine Übung machen – Sie machen das, weil Sie neugierig sind und genau dadurch sind Sie automatisch im Hier-und Jetzt.

00:02:26: Mein erster Hund war Tony und Tony war ein Straßenhund bevor er zu mir kam.

00:02:35: Er hatte also nicht irgendwie so das Bedürfnis, groß in die Wiese rauszurennen oder irgendwie zu spielen... Toni hat nicht gespielt!

00:02:48: Toni war immer ein paar Schritte hinter mir und wenn wir spazieren gingen auch wenn ich ihn von der Leine gelassen habe er ging nicht weg ihr lief immer einige Schritte.

00:03:03: Das war auch ein bisschen das Problem für mich.

00:03:07: Denn in dem Moment, in dem ich mit meinen Gedanken irgendwo war ist Toni stehen geblieben!

00:03:16: Es ist einfach stehengeblieben und wenn ich das nicht gemerkt habe bin ich einfach weiter gelaufen.

00:03:21: Und so kam es dass ich weitergelaufen bin und zwischendurch hab ich mich immer wieder mal zurück gedreht umgedreht und ab und zu habe ich dann gesehen Toni Stand da, so zehn Meter hinter mir, zwanzig Meter hinter mich und hat quasi gewartet dass ich merke das er stehen geblieben ist.

00:03:42: Eines Tages bin ich gelaufen und gelaufen in Gedanken versunken.

00:03:48: Ich weiß nicht mehr woran ich gedacht habe.

00:03:51: Ich weiß nur noch dass als ich mich umgedreht habe war da kein Hund mehr Und ich musste wirklich weit zurück gucken, so hundert Meter oder so oder vielleicht sogar noch mehr.

00:04:03: Und dann sah ich diesen kleinen Punkt, diesen Tony sitzend mit schrägem Köpfchen wartend.

00:04:16: Den Anblick werde ich nie vergessen!

00:04:19: Mir war das so peinlich.

00:04:22: und dann habe ich gesagt, Toni komm, komm!

00:04:25: Ich habe ihn natürlich gerufen und er kam her angerannt.

00:04:32: Der hat nicht mehr gewedelt, das war ein Propeller.

00:04:34: Also der hat sich so riesig gefreut!

00:04:37: Juhu jawoll ich ist wieder da und ich kann jetzt zu ihr gehen.

00:04:48: Ich habe mich dann sogar bei ihm entschuldigt.

00:04:51: Toni hat mir wirklich gezeigt und beigebracht ihn hier und jetzt zu sein weil er einfach sonst tatsächlich stehen geblieben ist.

00:05:02: Und weißt du, was ich irgendwann realisiert habe?

00:05:07: Wir müssen gar nicht lernen weniger zu denken oder weniger im Kopf zu sein.

00:05:15: Wir dürfen einfach wieder neugierig werden!

00:05:20: Denn in dem Moment, indem wir wirklich neu gierig sind passiert etwas ganz Spannendes.

00:05:33: wahrzunehmen.

00:05:35: Und plötzlich wird unser Kopf ganz von selbst ruhiger!

00:05:40: Nicht weil wir ihn ausgeschaltet haben, sondern weil unsere Aufmerksamkeit an einen komplett neuen Ort ist.

00:05:48: und ich möchte dich heute zu einem kleinen Experiment einladen.

00:05:55: Beim nächsten Spaziergang musst du gar nichts verändern.

00:05:59: Du musst nicht deinen Kopf abschalten oder so.

00:06:03: Ich lade dich einfach mal ein dein Tier einmal zum Lehrer werden zu lassen.

00:06:10: Schau dir an, worauf dein Tier seine Aufmerksamkeit richtet!

00:06:16: Was hört es?

00:06:18: Was riecht das?

00:06:19: Was sieht

00:06:20: es?!

00:06:21: Und dann frage dich was passiert mit mir wenn ich genauso neugierig werde?

00:06:28: und wenn du alleine spazieren gehst kannst du das genau so machen.

00:06:33: Versuch einfach Dinge zu sehen die dir bis jetzt noch gar nie aufgefallen sind und dann schau mal was passiert.

00:06:43: Du brauchst keine Antwort zu finden, sondern einfach nur beobachten.

00:06:50: Schau einfach mal ein bisschen anders in die Welt!

00:06:55: Schau mal, was du entdeckst, was vielleicht noch gar nicht wahrgenommen hast.

00:07:02: Und mein Hund Miro der ist ein richtiger Spezialisterin Weil wenn ihn etwas interessiert, dann bleibt er stehen.

00:07:15: Auch heute noch!

00:07:16: Und letzten Winter waren wir in der Tiefgarage und da hat irgendein Nachbar seine Winterreifen montiert.

00:07:28: Und sowas hatte ja noch nie gesehen.

00:07:31: Also ist er stehen geblieben und hat ganz neugierig geguckt... ...und ich habe ihn natürlich gelassen.

00:07:38: Gut, er darf so lange gucken wie ihr will.

00:07:42: Irgendwann einmal sind wir dann doch weitergegangen, weil ja dem Herrn der da am Reifenwechsel war, war das irgendwann mal glaube ich unangenehm so beobacht zu werden.

00:07:55: Aber er blieb freundlich und du darfst einfach neugierig sein!

00:08:04: Also ich lade dich wirklich ein, neugirig zu sein.

00:08:08: Schau einfach mal neu gierig in die Welt Und unsere Tiere zeigen uns das jeden Tag, wie spannend die Welt ist wenn wir bereit sind wirklich hinzuschauen.

00:08:23: Also lasst uns das nochmals anschauen!

00:08:25: Unser Kopf ist nicht unser Gegner.

00:08:30: Er möchte uns helfen er plant, er analysiert und manchmal ist er einfach so beschäftigt dass wir vergessen einfach neugierig zu sein.

00:08:42: Unsere Tiere zeigen uns jeden Tag, wie spannend die Welt sein kann.

00:08:48: Und wenn wir sie ohne Erwartungen betrachten, entdecken wir immer wieder neue Dinge und müssen gar nicht lernen weniger zu denken!

00:08:59: Wir dürfen einfach wieder neugierig sein.

00:09:04: Denn Neugier bringt uns ganz von selbst zurück in den gegenwärtigen Moment – genau dort beginnt oft die tiefste Verbindung zu unserem Tier und auch zu uns selbst.

00:09:20: Je neugieriger wir unser Tier beobachten, desto mehr entdecken wir – nicht nur über unser Tier sondern auch über uns selbst!

00:09:29: Ich möchte Menschen dabei unterstützen ihre Tiere besser zu verstehen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen.

00:09:36: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt Denn Link dazu findest du in den Show Notes.

00:09:45: Dort findest du auch weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

00:09:50: Nun wünsche ich dir viel Freude beim Entdecken und Neugierigsein!

00:09:55: Wenn Du

00:09:55: möchtest, dass noch mehr Menschen von Tieren lernen können hinterlasse gerne eine Bewertung auf Deiner Podcast-Plattform.

00:10:02: so hilfst

00:10:03: Du mit das Verständnis zwischen Menschen und Tieren weiter wachsen zu lassen Und denke daran

00:10:08: jeden

00:10:09: Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen

00:10:11: Denn

00:10:12: nur im Moment findet das Leben statt.

00:10:14: Vielen Dank

00:10:15: und bis zum nächsten Mal.

00:10:17: Tschüss!

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