003 Wie Tiere Krankheit erleben
Shownotes
Wie Tiere Krankheit erleben – Shownotes
Warum Tiere Krankheit oft ganz anders wahrnehmen als wir Menschen
Was geht in einem Tier vor, wenn es krank ist? Hat es Schmerzen? Weiss es überhaupt, wie krank es ist? Und warum scheinen manche Tiere trotz einer schweren Erkrankung völlig unbeschwert zu sein?
In dieser Episode tauchen wir in ein Thema ein, das viele Tierhalter bewegt. Du erfährst, warum Tiere Krankheit oft ganz anders erleben als wir Menschen und weshalb ihre Antworten in einem Tiergespräch manchmal überraschen können. Ich erzähle dir eine berührende Geschichte über einen Kater mit einem Tumor, der seine Krankheit bewusst verschwieg, und von meiner Hündin Lisa, die mir mit einem einzigen Satz eine völlig neue Sicht auf Krankheit geschenkt hat.
Diese Episode lädt dich dazu ein, Krankheit nicht nur durch die Augen der Medizin zu betrachten, sondern auch aus der Perspektive deines Tieres. Denn manchmal verändert schon eine einzige Frage alles.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Wenn unser Tier krank wird, geraten wir oft in Sorge. Wir möchten verstehen, was los ist, ob unser Tier Schmerzen hat und wie wir ihm helfen können. Doch Tiere erleben Krankheit häufig ganz anders als wir Menschen.
In dieser Episode erfährst du, weshalb Tiere Schmerzen oft anders zeigen, warum sie ihre Krankheit manchmal bewusst nicht vollständig mitteilen und weshalb sie sich nicht mit ihrem Körper identifizieren. Anhand bewegender Beispiele aus über 25 Jahren Tierkommunikation zeige ich dir, wie eine andere Sichtweise den Umgang mit Krankheit verändern kann – weg von Schuldgefühlen und hin zu einem tieferen Verständnis für dein Tier.
Du erhältst ausserdem eine einfache Übung, mit der du selbst erleben kannst, wie sich dein Blick auf Schmerzen verändern kann.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Tiere Schmerzen oft anders wahrnehmen und zeigen als wir Menschen.
- Weshalb Tiere ihre Krankheit manchmal nicht vollständig mitteilen.
- Die bewegende Geschichte eines Katers, der einen Tumor verschwieg.
- Was meine Hündin Lisa mich über Krankheit und den Körper gelehrt hat.
- Warum die Frage «Was braucht mein Tier jetzt?» oft hilfreicher ist als «Warum ist mein Tier krank?».
Krankheit gehört zum Leben. Das bedeutet nicht, dass wir sie gut finden müssen. Doch wenn wir lernen, unser Tier nicht nur über seinen Körper zu betrachten, sondern ihm als fühlendem Wesen zu begegnen, entsteht oft eine tiefere Verbindung. Genau dort beginnt für mich echte Tierkommunikation.
Deshalb habe ich den kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» erstellt. Dort zeige ich dir erste Schritte, wie du dein Tier bewusster wahrnehmen und eure Beziehung vertiefen kannst.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierisch Deutlich.
00:00:16: Heute geht es um einen Satz, den ich in den letzten fünfundzwanzig Jahren unzählige Male gehört habe.
00:00:22: Mein Tier ist krank – und ich weiß nicht was ihm fehlt!
00:00:27: Und dann geht's los….
00:00:29: Wir fangen an zu überlegen….
00:00:31: Habe ich etwas übersehen?
00:00:33: Hab' ich das falsch
00:00:34: gemacht?!
00:00:35: Hat mein Tier Schmerzen?
00:00:37: Wir möchten verstehen und wir möchten wissen was los ist.
00:00:42: Wir möchten auch wissen, was wir tun können!
00:00:45: Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:00:49: Denn wir Menschen schauen Krankheit ganz anders an als Tiere.
00:00:55: Deshalb verstehen wir unsere Tiere manchmal nicht.
00:00:59: Sehr oft wird mir die Frage gestellt hat mein Tier schmerzen?
00:01:05: kommt es extrem auf das Tier an.
00:01:08: Es gibt Tiere, die haben eine sehr hohe Schmerzgrenze.
00:01:12: Das heißt sie zeigen Schmerzen gar nicht so schnell an und dann gibt es andere Tiere die zeigen Scherzen sehr schnell an Und der Grund dafür hat mit dem Überlebensinstinkt zu tun Denn in der freien Natur bedeutet schwäche Zeigen unter Umständen Lebensgefahr Und dieser Überlebensinstinkt ist auch bei unseren Tieren noch sehr wach.
00:01:42: Deshalb zeigen sich Schmerzen manchmal ganz anders an, als wir Menschen das erwarten!
00:01:50: Ich habe schon Tiere erlebt und nicht nur Tiere mit denen ich gesprochen habe sondern auch Tiere die bei mir gelebt haben.
00:01:56: da musste man einfach sagen also im Prinzip muss dieses Tier schmerzen haben aber es hat sie nicht angezeigt Es hat sie nicht angegeben.
00:02:08: Und wenn ich dann mit diesem Tier kommuniziert habe, hab' ich manchmal klar keine Schmerzen gespürt.
00:02:13: Ich habe unter Umständen einen Druck gespürt oder ein Unwollsein und genau deshalb ist die Antwort auf die Frage, hat mein Tier schmerzen?
00:02:27: Manchmal gar nicht so einfach!
00:02:28: Weil das Tier, den Unterumständen etwas ganz anderes zeigt als dass was tatsächlich im Körper passiert.
00:02:37: Ich kann mich an eine Geschichte erinnern und die werde ich nie vergessen.
00:02:42: vor vielen, vielen Jahren als ich mit der Tierkommunikation angefangen habe hat mich eine Dame wegen ihres Kater kontaktiert Und der Kater war immer verschnupft.
00:02:54: Wir haben mit ihm kommuniziert und der Kator hat verschiedene Dinge angegeben zum Beispiel dass es in der Wohnung zieht und das hat gestimmt.
00:03:05: Also hat die Frau darauf geachtet, dass es nicht mehr zieht.
00:03:10: Der Schnupfen blieb.
00:03:12: Beim nächsten Gespräch sagte der Kater das Futter kommt direkt aus dem Kühlschrank.
00:03:19: Auch das stimmte!
00:03:21: Also bekam er sein Futter in Zukunft mit Zimmertemperatur.
00:03:26: Der schnupfen bleibt trotzdem.
00:03:30: Erst ein anderer Tierarzt kam auf die Idee den Kopf beziehungsweise die Nase zu röntgen und dabei hat sich herausgestellt, dass der Kater einen Tumor in der Nase hatte.
00:03:43: Zwischen den ersten Symptomen und der Diagnose war fast ein Jahr vergangen.
00:03:51: Und ja natürlich wollten wir wissen Ja wusstest du das nicht?
00:03:56: Warum hast Du uns denn all diese anderen Dinge gesagt?
00:03:58: haben wir den Kater gefragt?
00:04:01: Unsere Antwort werde ich nie vergessen.
00:04:05: Er hat nämlich gesagt Hätte ich das vor einem jahr preisgegeben Hätte sie mich eingeschläfert.
00:04:13: Und als ich das der Frau sagte, wurde sie ganz still.
00:04:18: und dann sagte sie Der Kater hat recht.
00:04:21: Genau das hätte ich gemacht!
00:04:25: Und weißt du?
00:04:26: Genau diese Geschichte hat mir etwas gezeigt.
00:04:30: Tiere lügen nicht aber Tiere haben ihre eigene Sicht auf Krankheit.
00:04:36: Ihre eigene Sicht darf schmerzen und manchmal sagen Sie uns nicht alles Nicht weil sie uns täuschen wollen, sondern weil sie die Situation ganz anders erleben als wir.
00:04:50: Und genau deshalb ist es so wichtig dass wir versuchen Krankheit auch einmal aus der Sicht des Tieres anzuschauen.
00:04:58: In meiner Ausbildung zu Lebensenergieberaterin haben wir uns natürlich auch mit Krankheit beschäftigt und Einsatz ist mir bis heute geblieben.
00:05:07: Krankheit ist die Art des Körpers in Gleichgewicht wiederherzustellen.
00:05:14: Ich finde diesen Gedanken spannend, nicht weil er erklärt weshalb ein Tier krank wird und auch nicht, weil er einen Tierarzt ersetzt sondern weil sich dadurch plötzlich eine andere Frage stellt.
00:05:29: Nicht was habe ich falsch gemacht, sondern was braucht mein Tier jetzt?
00:05:35: Und ich finde das verändert unglaublich viel!
00:05:39: Plötzlich bist du nicht mehr bei den Schuldgefühlen.
00:05:43: Du bist wieder bei deinem Tier.
00:05:46: Und genau dort kannst du deinen Tier am besten helfen!
00:05:53: Und dann ist mir im Laufe der Jahre noch etwas aufgefallen Wir Menschen identifizieren uns sehr stark mit unserem Körper.
00:06:02: Wenn wir Kopfschmerzen haben, dann sagen wir ich habe Kopfschmärzen.
00:06:07: wenn wir Rückenschmerzen Haben Dann dreht sich plötzlich alles ganz viel um diese Schmerzen.
00:06:15: Für Tiere ist das oft ganz anders.
00:06:19: Tiere identifizieren sich nicht mit dem Körper, das habe ich in unzähligen Tiergesprächen erlebt.
00:06:28: Der Körper kann krank sein, Schmerzen haben und trotzdem sagt das Tier mir geht es gut?
00:06:36: Am Anfang habe ich das überhaupt nicht verstanden!
00:06:39: Ich hab gedacht wie kann das
00:06:40: sein?!
00:06:44: bis ich irgendwann einmal realisiert habe, dass das Tier gar nicht vom Körper spricht.
00:06:51: Es spricht von sich selbst und das sind zwei völlig verschiedene Dinge.
00:06:57: Ich kann mich noch ganz gut an meine Hündin Lisa erinnern.
00:07:00: Sie war schwer krank Und natürlich hab' ich sie gefragt wie es ihr geht Und ihre Antwort war Mir geht's es gut Wenn du den Körper wieder zum Funktionieren kriegst bleib' ich noch.
00:07:15: Dieser Satz hat mich sehr tief berührt.
00:07:18: Denn in diesem Moment wurde mir klar, dass Lisa überhaupt nicht von sich gesprochen hat – sie hat vom Körper gesprochen.
00:07:26: und genau das höre ich in Tiergesprächen immer wieder!
00:07:31: Das Tier unterscheidet zwischen sich selbst und seinem Körper.
00:07:36: Wir Menschen tun das meistens nicht Und ich glaube, genau deshalb erleben wir Krankheit oft so unterschiedlich.
00:07:46: Vielleicht fragst du dich jetzt okay und was bedeutet das für mich?
00:07:52: Ich glaube, dass wichtigste ist, dass wir lernen, Krankheit nicht nur als Problem anzuschauen.
00:07:59: Natürlich möchte niemand, der sein Tier krank ist und wir wünschen uns alle, dass unsere Tiere gesund sind.
00:08:06: Darum geht es überhaupt nicht!
00:08:08: Es geht darum... dass wir in einer solchen Situation nicht nur auf den Körper schauen, sondern auch auf das Tier.
00:08:17: Denn manchmal braucht der Körper eine Behandlung und gleichzeitig braucht das Tier etwas ganz anderes.
00:08:25: Es braucht Ruhe, Nähe, Verständnis oder vielleicht einfach einen Menschen da ist!
00:08:33: Ich lade dich ein, folgendes einmal auszuprobieren – nicht nur für dein Tier, sondern Wenn du das nächste Mal irgendwo Schmerzen hast, vielleicht Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen dann beobachte einmal was passiert.
00:08:50: Frag dich also nicht sofort warum habe ich jetzt schmerzen?
00:08:53: Oder wie werde ich dir so schnell möglichst wieder los?
00:08:58: sondern nimm einfach einmal wahr dass gerade da ist und dann versuch einmal einen kleinen Schritt zurückzutreten Nicht, um den Schmerz weg zu drücken oder so zu tun als wäre nicht da.
00:09:15: Sondern einfach wahrzunehmen.
00:09:18: Aha!
00:09:19: Der Körper hat gerade Schmerzen.
00:09:23: Mehr musst du gar nicht tun und vielleicht merkst du auch überhaupt keinen Unterschied?
00:09:28: Vielleicht merkst Du aber auch das sich etwas verändert.
00:09:33: Ich lade Dich ein ist einfach einmal auszuprobieren.
00:09:36: Nicht weil ich möchte dass Du mehr glaubst sondern weil ich finde dass die spannendsten Erkenntnisse immer diese sind, die wir selbst machen.
00:09:46: Fassen wir die heutige Episode noch einmal kurz zusammen.
00:09:51: Wenn ein Tier krank ist bedeutet das nicht automatisch Dass es seine Krankheit genauso erlebt wie du.
00:09:58: Tiere zeigen Schmerzen oft anders als wir Menschen.
00:10:03: Sie haben ihre eigene Sicht auf Krankheit Uns identifizieren sich nicht mit ihrem Körper.
00:10:10: Deshalb lohnt es sich Nicht nur zu fragen Warum ist mein Tier krank, sondern auch was braucht mein Tier jetzt?
00:10:18: Ich glaube allein diese Frage verändert unglaublich viel.
00:10:22: Krankheit verunsichert uns Menschen oft und deshalb so sehr weil wir verstehen möchten, was in unserem Tier vorgeht.
00:10:32: Je besser wir lernen unser Tier wahrzunehmen, desto leichter fällt es uns seine Reaktionen, seine Gefühle und manchmal auch seine Krankheit aus einer anderen Perspektive zu betrachten.
00:10:45: Und genau dort beginnt für mich die eigentliche Tierkommunikation.
00:10:50: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt, denn Link dazu findest du in den Show Notes.
00:10:59: Dort findest Du auch weitere Informationen um Kontaktmöglichkeiten!
00:11:03: Und nun wünsche Ich Dir und Deinem Tier von Herzen Alles Gute!
00:11:08: Hast du eine Frage rund um dein Tier?
00:11:11: Dann sende sie gerne ein.
00:11:13: Vielleicht hörst Du die Antwort schon bald in einer zukünftigen Episode von tierisch deutlich und denke daran, jeden Moment mit Deinem Tiergefährten zu genießen Denn nur im Moment findet das Leben statt.
00:11:25: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal
00:11:27: Tschüss.
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