037 Äpfel, Birnen und Tierkommunikation
Shownotes
Äpfel, Birnen und Tierkommunikation
Shownotes
«Aber sie hat viel mehr bekommen als ich.»
Diesen Satz habe ich in meinen Kursen zur Tierkommunikation immer wieder gehört.
Und noch spannender wird es, wenn jemand sagt: «Bei dir funktioniert das einfach.»
Ja. Heute.
Aber du siehst nicht die Jahre des Übens. Du siehst nicht die Dinge, die bei mir am Anfang überhaupt nicht funktioniert haben.
Denn wenn wir uns mit anderen vergleichen, vergleichen wir Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Voraussetzungen, Erwartungen und Arten der Wahrnehmung.
Wir vergleichen Äpfel mit Birnen.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Warum scheint Tierkommunikation bei manchen Menschen so viel leichter zu funktionieren als bei anderen?
Der eine bekommt Bilder, der andere Gefühle. Jemand hört einen ganzen Satz, während bei jemand anderem nur ein einziges Wort auftaucht. Und sehr schnell entsteht daraus der Gedanke: «Bei mir funktioniert es nicht.»
Dabei übersehen wir, dass wir alle mit völlig unterschiedlichen Voraussetzungen starten.
Vielleicht beschäftigst du dich schon lange mit Meditation und Intuition. Vielleicht beginnst du gerade erst, deine eigene Wahrnehmung bewusst zu beachten. Vielleicht erwartest du Bilder und übersiehst deshalb das Gefühl oder das Wissen, das längst bei dir angekommen ist.
Und dann vergleichen wir unseren Anfang auch noch mit Menschen, die seit Jahren Tierkommunikation machen.
Ich erzähle dir in dieser Episode deshalb auch von meinen eigenen Anfängen. Als digitale Fotos aufkamen, konnte ich damit zunächst überhaupt keinen Kontakt zu einem Tier herstellen. Ich musste jedes Foto ausdrucken und in der Hand halten.
Heute schaue ich ein digitales Bild an und die Verbindung ist da.
Aber auch bei mir war das nicht immer so.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Vergleiche beim Lernen der Tierkommunikation schnell frustrieren.
- Welche unterschiedlichen Voraussetzungen wir alle mitbringen.
- Warum deine Erwartungen beeinflussen können, was du überhaupt als Wahrnehmung erkennst.
- Weshalb du deinen Anfang nicht mit dem heutigen Stand eines anderen Menschen vergleichen kannst.
- Welche Hürde ich selbst mit digitalen Tierfotos hatte.
- Warum der Vergleich mit deinem eigenen früheren Stand viel aussagekräftiger ist.
- Weshalb wir auch unsere Tiere nicht miteinander vergleichen sollten.
- Wie Erwartungen bei uns und unseren Tieren unnötigen Druck erzeugen können.
Wir sind Individuen. Und unsere Tiere sind Individuen.
Individualität bedeutet Unterschied. Nicht besser. Nicht schlechter. Verschieden.
Der eine Mensch nimmt Bilder wahr, der andere Gefühle. Der eine lernt schnell, der andere braucht länger. Ein Hund versteht etwas beim ersten Mal, ein anderer nach zehn Wiederholungen und kann dafür etwas anderes besonders gut.
Wenn du also vergleichen möchtest, dann vergleiche dich mit dir selbst.
Wo standest du vor sechs Monaten? Was nimmst du heute wahr? Was fällt dir inzwischen leichter? Wo vertraust du dir heute mehr?
Denn Vertrauen in deine Tierkommunikation entsteht nicht dadurch, dass du so wirst wie jemand anderes. Es entsteht, wenn du deinen eigenen Zugang kennenlernst und deiner eigenen Wahrnehmung immer mehr vertraust.
Wenn du dein Tier bewusster wahrnehmen und eure Beziehung vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:11: Aber sie hat viel mehr bekommen als ich.
00:00:14: Diesen Satz habe ich in meinen Kursen immer wieder gehört und noch spannender wird es wenn jemand sagt, bei dir funktioniert das einfach Ja heute aber du siehst ja nicht was davor war.
00:00:28: Du siehst die Jade des Übens Du siehst nicht die Dinge, die bei mir am Anfang überhaupt nicht funktioniert haben.
00:00:36: Und genau deshalb ist vergleichen in der Tierkommunikation ziemlich sinnlos!
00:00:42: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierisch-Deutlich.
00:00:46: Schön, dass du heute wieder dabei bist.
00:00:49: Wenn Menschen Tierkombination lernen passiert etwas sehr Interessantes.
00:00:54: Sie machen eine Übung, jemand erzählt was eben kommen hat vielleicht ein Bild oder vielleicht einen Satz und vielleicht ganz viele Informationen, und dann schaut jemand anderes auf das eigene Blatt und denkt ich habe das nicht oder bei mir kam viel weniger.
00:01:12: Und schon beginnt der Vergleich!
00:01:15: Dabei vergleichen wir zwei Menschen miteinander die völlig unterschiedliche Voraussetzungen haben.
00:01:22: Unterschiedliche Erfahrungen, unterschiedliche Erwartungen, verschiedene Arten wahrzunehmen.
00:01:29: Das ist ungefähr so, als würden wir Äpfel mit Bernen vergleichen.
00:01:33: Beide sind Früchte und trotzdem sind sie verschieden.
00:01:38: Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit.
00:01:41: Der eine beschäftigt sich vielleicht schon seit Jahren mit Meditation oder Intuition – und ein anderer beginnt gerade erst überhaupt bewusst auf seine Wahrnehmung zu achten!
00:01:52: Der eine vertraut seinen Gefühl sofort, der andere bekommt dasselbe Gefühl und denkt «das habe ich mir eingebildet».
00:02:00: Und dann kommen noch unsere Erwartungen dazu.
00:02:03: Das erlebe ich sehr oft, jemand hat die Vorstellung, Tierkommunikation bedeutet dass sich Bilder sehen muss.
00:02:10: also wartet diese Person auf Bilder und was passiert?
00:02:15: Sie bekommt keine.
00:02:17: vielleicht bekommt sie ein Gefühl oder einen Wort oder vielleicht weiß sie plötzlich etwas.
00:02:24: aber weil sie auf dieses Bild wartet zählt alles andere nicht.
00:02:29: Und am Ende sagt sie, bei mir funktioniert es nicht.
00:02:33: Dabei funktioniert das möglicherweise sehr wohl nur anders als ihr erwartet habt.
00:02:40: und dann gab es in meinen Kursen immer wieder Menschen die sich mit mir verglichen haben.
00:02:46: dabei musste ich tatsächlich manchmal sagen hey Leute bitte vergleicht euch nicht mit mir!
00:02:52: Ich hatte bereits drei Jahre Tierkommunikation gemacht bevor ich überhaupt angefangen habe Tierkombination zu unterrichten Und danach habe ich natürlich immer weiter gemacht, Jahr für Jahr.
00:03:04: Wenn du also gerade anfängst und dich mit jemandem vergleichst der das seit vielen Jahren macht ist es ungefähr so als würdest Du nach ein paar Klavierstunden neben einem Konzertpianisten sitzen und sagen Bei dem klingt das aber besser.
00:03:20: Ja Überraschung Natürlich klingt es besser.
00:03:24: Die spannende Frage ist doch nicht Warum kann er das besser als ich?
00:03:28: Die spannende Frage ist, wie hat es bei diesen Menschen am Anfang ausgesehen.
00:03:34: Ich kann dir ein Beispiel von mir geben.
00:03:37: Als ich angefangen habe Tierkommunikation zu machen haben wir die Menschen Fotos ihrer Tiere geschickt und zwar Papierfotos.
00:03:46: Damals gab es noch keine digitale Fotografie.
00:03:49: damals waren es Ausgedruckte oder Fotos.
00:03:52: Papier Fotos Digitale Fotographie gab es Erst später, ne?
00:03:57: Ich steckte noch in den Kinderschuhen.
00:04:00: Und also hatte ich immer ein richtiges Foto in der Hand und damit habe ich Kontakt zum Tier aufgenommen.
00:04:08: Dann kam irgendwann die digitale Fotografie immer mehr und mehr auf.
00:04:13: Die Menschen begannen mir Bilder per E-Mail zu schicken und ich konnte nichts damit anfangen!
00:04:20: Ich konnte keinen Kontakt herstellen.
00:04:23: gar nicht ging nicht.
00:04:25: Ich musste das Foto ausdrucken.
00:04:28: Ich musste dieses ausgedruckte Bild in der Hand halten, erst dann konnte ich Kontakt aufnehmen.
00:04:36: und heute klingt das völlig absurd!
00:04:38: Heute schaue ich ein digitales Foto an und die Verbindung ist da.
00:04:42: aber damals ging es nicht Und ich weiß nicht einmal mehr wie lange diese Phase dauerte.
00:04:49: Irgendwann bekam ich wieder so ein digitaler Foto.
00:04:52: Ich schaute das Bild an Und die Verbindung war da.
00:04:57: Einfach so!
00:04:58: Und von diesen Tagen funktionierte es.
00:05:01: Ich musste die Fotos nicht mehr ausdrucken, aber auch ich hatte meine Hürden – auch bei mir gab es Dinge, die nicht von Anfang an funktioniert haben.
00:05:12: Du siehst sie heute nur nicht mehr, du siehst das Ergebnis nach vielen Jahren und genau das vergessen wir beim Vergleichen sehr schnell.
00:05:23: Wir sehen jemandem heute Wir sehen nicht den Weg dorthin.
00:05:28: Wir wissen nicht, womit dieser Mensch angefangen hat was ihm leicht gefallen ist womit er gekämpft hat wie viel er geübt hat oder welche Voraussetzungen er mitgebracht hat und deshalb finde ich diesen Vergleich so unfair vor allem sich selbst gegenüber denn sobald du dich mit jemand anderem vergleist machst du dessen heutigen Stand zu deinem Maßstab.
00:05:57: Aber dieser Mensch hat einen anderen Weg!
00:06:00: Es gibt übrigens einen Gedanken, den ich mit diesem Zusammenhang sehr spannend finde.
00:06:07: Es gibt Theorien darüber dass etwas leichter zugänglich werden kann je mehr Menschen es bereits tun.
00:06:15: Rupert Sheldrake beschreibt in seiner Theorie der Morphischen Resonanz.
00:06:20: Wissenschaftlich ist das nicht wirklich bewiesen aber ich finde den Gedanken trotzdem sehr spannend Denn als ich vor vielen Jahren Tierkommunikation gelernt habe, war das etwas völlig anderes als heute.
00:06:32: Heute gibt es viel mehr Menschen die sich damit beschäftigen.
00:06:36: Vielmehr Kurse, vielmehr Erfahrungen und vielmeher Menschen für die der Gedanke überhaupt nicht mehr so fremd ist.
00:06:45: Ob es dadurch tatsächlich leichter wird?
00:06:48: Kann ich nicht sagen!
00:06:49: Aber ich finde... ...die Frage spannend Und unabhängig davon bleibt eines gleich Du musst deinen eigenen Weg gehen.
00:06:59: Wenn du vergleichen möchtest, dann gibt es für mich genau einen Vergleich der Sinnmacht.
00:07:06: Vergleiche dich mit dir selbst!
00:07:09: Nicht was hat sie bekommen sondern was habe ich vor einem halben Jahr bekommen?
00:07:15: Wie nehme ich heute
00:07:16: wahr?!
00:07:17: Was fällt mir heute leichter als damals?
00:07:21: Vielleicht hast Du vor sechs Monaten bei jeder Wahrnehmung sofort gezweifelt Und heute kannst du eine Information wenigstens einmal stehen lassen.
00:07:31: Vielleicht hast du damals nur ein Wort bekommen und heute kommt ein ganzer Satz?
00:07:37: Oder vielleicht bekommst du immer noch einzelne Worte, aber du vertraust ihnen heute viel mehr!
00:07:43: Das ist Entwicklung – und nur die kannst du wirklich vergleichen.
00:07:50: Wir machen das selbe übrigens auch mit unseren Tieren.
00:07:56: macht etwas völlig problemlos und beim anderen funktioniert es überhaupt nicht.
00:08:01: Und dann kommt, warum kannst du das nicht?
00:08:03: Der andere kann's doch auch!
00:08:06: Oder du hattest früher einen Hund bei dem etwas wunderbar funktioniert hat.
00:08:11: Jetzt lebt ein anderes Tier bei dir und du denkst mein früherer Hund konnte das aber... Ja, aber dein jetziger Hund ist nicht dein früherer Hund.
00:08:21: Es sind zwei Individuen genau wie zwei Menschen.
00:08:27: Und auch ein Tier bringt seine eigene Geschichte mit, seine Erfahrungen, sein Charakter und seine Fähigkeiten.
00:08:34: Seine Unsicherheiten!
00:08:36: Und seine Art mit der Welt umzugehen.
00:08:39: Und genau wie wir uns selbst mit Erwartungen unter Druck setzen können, können wir auch unser Tier damit unter Druck setzten.
00:08:47: Wenn ich ständig denke Der andere Hund kann doch das auch Dann begegne ich meinem Tier nicht mehr wirklich als dem Wesen dass es ist.
00:08:56: Ich begegne ihm mit einem Vergleich und damit mit einer Erwartung.
00:09:01: Und das erzeugt Druck, bei uns selbst genauso wie beim Tier!
00:09:07: Wenn ich Tierkommunikation lerne und schon vorher denke, ich müsste jetzt Bilder bekommen oder ich müsste mehr bekommen – ich müsste genau so gut sein als die andere Person, dann bin ich nicht mehr bei mir.
00:09:22: Dann bin ich bei einem Maßstab der mit mir überhaupt nichts zu tun hat.
00:09:29: Wir sind Individuen, unsere Tiere sind Individuen und Individualität bedeutet nun einmal wir sind verschieden – nicht besser, nicht schlechter, verschieden!
00:09:43: Der eine lernt etwas schnell, der andere braucht länger, der eine nimmt über Bilder wahr, der Andere über Gefühle.
00:09:52: Der eine Hund versteht eine Aufgabe sofort und der andere braucht zehn Wiederholungen.
00:09:58: Und dafür kann dieser andere Hund vielleicht etwas unglaublich gut, was der erste überhaupt nicht kann!
00:10:05: Wenn wir anfangen diese Unterschiede wirklich anzuerkennen dann fällt ganz viel Druck weg.
00:10:13: Wenn du dich das nächste Mal dabei erwischt wie du dich mit jemandem anderen vergleichst stopp kurz und frag dich Mit wem vergleichen ich mich hier gerade?
00:10:23: Kenne ich überhaupt diesen Weg?
00:10:25: Kenne ich dessen Voraussetzungen?
00:10:28: Und dann dreht den Blick wieder zu dir.
00:10:32: Wo stand dich vor sechs Monaten?
00:10:34: Was kann ich heute?
00:10:36: Was fällt mir heute leichter?
00:10:39: Was habe ich gelernt?
00:10:42: und wenn du merkst, dass du dein Tier vergleist macht genau das selbe.
00:10:48: Schau nicht auf den anderen Hund!
00:10:49: Nicht auf das frühere Pferd!
00:10:52: Nicht die Katze deiner Freundin!
00:10:54: Schau auf dieses Tier.
00:10:56: Wo stand es?
00:10:58: Wo steht das heute, was hat es gelernt und was macht genau dieses Tier aus.
00:11:08: Lass uns das mal zusammenfassen!
00:11:11: Vergleichen führt uns sehr schnell weg von unserem eigenen Weg in der Tierkommunikation genauso wie im Leben mit unseren Tieren.
00:11:20: wir haben unterschiedliche Voraussetzungen unterschiedliche Erfahrungen unterschiedlicher Erwartungen und unterschiedliche Arten wahrzunehmen und zu lernen.
00:11:31: Was bei jemand anderem heute leicht aussieht, sagt nichts darüber aus wie das in Anfang ausgesehen hat.
00:11:39: Und was ein anderes Tier kann, sagt nicht darüber aus, was dein Tier können müsste!
00:11:45: Der einzige Vergleich der für mich wirklich zählt ist der mit dir selbst.
00:11:51: Schau nicht darauf wie jemand anders heute steht, schau darauf wie weit du selbst gekommen bist.
00:11:58: Je mehr du deinem eigenen Zugang zu Tierkommunikation kennenlernst, desto weniger wichtig wird es wie es bei anderen funktioniert.
00:12:10: Denn Vertrauen entsteht nicht dadurch dass du jemand anderem ähnlich wirst.
00:12:14: Es entsteht dadurch das du erkennst wie deine eigene Wahrnehmung funktioniert und lernst ihr zu vertrauen.
00:12:22: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehungen zu deinem Tier erstellt.
00:12:28: Du findest ihn unter harmonischebeziehung.com Und nun wünsche ich dir viel Freude beim
00:12:56: Entdecken!
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