031 Dein Tier hört mehr als deine Worte
Shownotes
Dein Tier hört mehr als deine Worte
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Hast du deinem Tier schon einmal etwas gesagt und es hat genau das Gegenteil gemacht?
Dann lohnt sich eine zweite Frage: Waren deine Worte, deine Gedanken und deine Gefühle in diesem Moment wirklich dieselben?
Denn Tiere nehmen nicht nur wahr, was wir sagen. Sie nehmen auch unsere Gedanken und Gefühle wahr. Und wenn diese Informationen nicht zusammenpassen, wird unsere Botschaft alles andere als klar.
In dieser Episode geht es darum, warum klare Kommunikation mit deinem Tier viel weniger mit den richtigen Worten zu tun hat, als wir oft denken.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Du rufst deinen Hund und denkst gleichzeitig: «Der kommt sowieso nicht.»
Du sagst deinem Tier: «Es ist alles gut», während du selbst Angst hast.
Oder du sprichst mit deinem Tier, während deine Gedanken längst beim nächsten Termin oder bei der Einkaufsliste sind.
Was kommt dann beim Tier an?
In meinen Tiergesprächen habe ich über die Jahre sehr unterschiedliche Antworten auf die Frage bekommen, ob Tiere ihre Menschen verstehen. Manche sagen «Ja», manche «Manchmal» und andere «Nein». Der entscheidende Unterschied liegt häufig darin, ob Worte, Gedanken und Gefühle des Menschen miteinander übereinstimmen.
Denn Gefühle sind unser gemeinsames Vokabular. Menschen haben Gefühle. Tiere haben Gefühle. Und genau darüber können wir uns verstehen, unabhängig davon, wie unterschiedlich unsere Körpersprache oder unsere gesprochene Sprache ist.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum dein Tier weit mehr wahrnimmt als deine gesprochenen Worte.
- Was passiert, wenn deine Worte, Gedanken und Gefühle unterschiedliche Botschaften senden.
- Warum Gefühle unser gemeinsames Vokabular mit Tieren sind.
- Weshalb Anwesenheit eine wichtige Rolle in der Kommunikation spielt.
- Was mein Kommunikationsspezialist Nebo über gute Kommunikation sagt.
- Wie du mit einer einfachen Übung überprüfen kannst, was du deinem Tier wirklich vermittelst.
Nebo hat es wunderbar auf den Punkt gebracht:
«Um Kommunikationsspezialist zu sein, musst du nicht viel reden. Du musst nur das richtige Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort sagen.»
Für die Kommunikation mit Tieren würde ich einen bekannten Satz deshalb etwas verändern:
Fühle, bevor du den Mund aufmachst.
Denn klare Kommunikation beginnt nicht mit den richtigen Worten. Sie beginnt mit Klarheit in uns selbst.
Wenn du dein Tier besser verstehen und eure Kommunikation bewusster wahrnehmen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für eure gemeinsame Beziehung.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:11: Hast du deinem Tier schon einmal etwas gesagt und es hat genau das Gegenteil gemacht?
00:00:17: Was hast du dir in diesem Moment gedacht, waren deine Worte, deine Gedanken und deine Gefühle wirklich dieselben oder hast du etwas gesagt.
00:00:27: Und gleichzeitig innerlich schon erwartet dass dein Tier sowieso nicht drauf reagiert?
00:00:33: Denn genau da wird Kommunikation mit Tieren spannend.
00:00:38: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierischteutlich!
00:00:42: Schön, dass du heute wieder dabei bist.
00:00:45: Wenn wir mit unseren Tieren sprechen, gehen wir schnell davon aus, dass das Entscheidende unsere Worte sind.
00:00:52: Wir sagen etwas und erwarten, dass unser Tier genau darauf reagiert.
00:00:57: Bei Tieren reicht es jedoch nicht.
00:01:00: Unsere Worte müssen und unseren Gefühlen übereinstimmen.
00:01:07: Denn Tiere nehmen nicht nur wahr, was wir sagen sie nehmen auch wahr, das wir dabei denken und fühlen!
00:01:14: Und wenn diese drei Dinge nicht zusammenpassen bekommt das Tier unterschiedliche Informationen.
00:01:21: Genau deshalb kann es passieren dass wir etwas ganz klar sagen und unser Tier trotzdem auf etwas völlig anderes reagiert.
00:01:32: Ein klassisches Beispiel ist der Hund auf der Wiese.
00:01:36: Der Hund läuft frei herum, der Mensch ruft ihn zurück – das Abrufsignal ist klar!
00:01:42: Gleichzeitig denkt er Mensch… Der kommt sowieso nicht.
00:01:47: Tja und was passiert?
00:01:49: Der Hund kommt nicht!
00:01:51: Der Mensch hört das Wort, sagt das Wort... Der Hund bekommt jedoch noch viel mehr mit!
00:01:59: Er hört das Abrufsignal Und gleichzeitig nimmt ihr das Gefühl wahr.
00:02:05: Du musst nicht kommen, ich wechne sowieso nicht damit und Gefühle sind stärker als Worte.
00:02:11: Genau deshalb ist es so wichtig dass wir uns bewusst machen was für einem Tier wirklich vermitteln Nicht nur mit unserer Stimme auch mit unseren Gedanken und vor allem mit unserem Gefühlen.
00:02:25: Wenn ich meinem Tiersager kommt zu mir und gleichzeitig wirklich davon überzeugt bin ist die Botschaft klar.
00:02:33: Wenn ich dasselbe sage und gleichzeitig denke, das funktioniert sowieso nicht – dann ist sie nicht mehr so klar!
00:02:41: Und genau das erlebe ich auch immer wieder in Tiergesprächen.
00:02:45: Menschen haben mich im Laufe der Jahre oft gefragt.
00:02:49: Versteht mein Tier mich eigentlich wenn ich mit ihm spreche?
00:02:53: Und die Tiere haben mir darauf drei unterschiedliche Antworten gegeben.
00:02:58: Die einen sagen Klar Ja Bei ihnen stimmen die Worte mit den Gefühlen überein, der Mensch sagt etwas und vermittelt gleichzeitig genau dasselbe.
00:03:09: Und dann gibt es Tiere, die sagen manchmal wenn die Gefühle zu den Worten passen verstehen sie ihren Menschen.
00:03:17: Wenn der mensche doch einfach etwas sagt ohne das Gefühl wirklich dahinter ist und dann irgendwie bereits schon mit den Gedanken irgendwo anders ist Dann wird es für das Tier schwieriger.
00:03:29: und dann gibt Es Tiere die ganz klar sagen Nein.
00:03:33: Und wenn ich dann nachfrage, zeigt sich oftmals dass der Mensch zwar mit seinem Tier spricht aber mit den Gedanken die ganze Zeit irgendwo anders ist.
00:03:43: Er sagt zwar etwas zum Tier denkt gleichzeitig an dem nächsten Termin, an die Einkaufsliste oder an etwas total völlig anderes, völlig zusammenhaltloses Mit dem was er dem Tier sagt.
00:03:57: Die Worte sind beim Tier sind irgendwo anders und die Gefühle wahrscheinlich auch.
00:04:04: Und genau da fehlt die Übereinstimmung, das ist wahrscheinlich einer der größten Unterschiede zwischen der Kommunikation unter Menschen und der Kommunikanion mit Tieren.
00:04:16: Unter Menschen kann es funktionieren, dass ich etwas sage und etwas anderes denke.
00:04:21: Mein Gegenüber hört einfach meine Worte und orientiert sich daran.
00:04:26: ein Tier.
00:04:26: Nimmt jedoch viel mehr wahr!
00:04:29: Es nimmt die Worte wahr die Gefühle, die Gedanken.
00:04:34: Und deshalb merken Tiere auch sehr schnell wenn das was wir sagen nicht zu dem passt was wir wirklich meinen.
00:04:41: und genau das zeigt wie viel mehr Tiere in unserer Kommunikation wahrnehmen als eben nur unsere Worte.
00:04:50: ein Tier erlebt uns nicht nur über das was Wir sagen.
00:04:54: es erlebt ob wir klar sind ob wir wirklich meinen was wir Sagen Ob wir anwesend sind und ob das was wir denken, fühlen und aussprechen zusammenpasst.
00:05:07: Vielleicht ist es auch ein Grund weshalb Tiere für uns so große Lehrer sein können?
00:05:13: Sie reagieren nicht nur auf unsere schöne Formulierung – sie reagieren auf das, was tatsächlich da ist!
00:05:21: Und genau hier kommen wir zu einem Punkt der für mich ganz zentral ist.
00:05:26: Hinter jedem Wort steckt mindestens ein Gefühl Und unsere wichtigste Kommunikationsart mit unseren Tieren läuft über genau diese Gefühle.
00:05:39: Denn hier haben wir ein gemeinsames Vokabular.
00:05:42: Tiere haben Gefühlen, Menschen haben Gefüle und das sind die gleichen Gefühler.
00:05:48: Bei der Körpersprache sieht es jetzt anders aus.
00:05:52: Jede Tierart hat ihre eigene Körpersprache.
00:05:55: Ein Hund kommuniziert anders als eine Katze Eine Katze anders als sein Pferd Und wir Menschen haben wiederum unsere eigene Körpersprache.
00:06:03: Natürlich können wir lernen, diese Körbersprache gegenseitig zu lesen!
00:06:08: Wir können lernen was Beschwichtigungssignale bei einem Hund bedeuten.
00:06:12: Wir können lernen wie eine Katze über ihren Körper kommuniziert und wir können lernen welcher Signale ein Pferd aussendet.
00:06:20: Und Tiere lernen genauso uns Menschen zu lesern.
00:06:24: sie beobachten uns Sie erkennen unsere Bewegungen unsere Haltung unsere Abläufe und trotzdem bleibt die Körpersprache zunächst einmal unterschiedlich.
00:06:36: Das gemeinsame Vokabular, das wir haben sind die Gefühle.
00:06:42: Den Gefühlen kennen wir alle.
00:06:45: Angst fühlt sich nach Angst an Freude fühlt es sich nach Freude an Unsicherheit fühlt sie sich nach Unsicherkeit an.
00:06:54: Ruhe fühlt Sie sich nach Ruhe an Und das ganz unabhängig davon ob dieses Gefühl gerade von einem Menschen, einem Hund einer Kackze oder einem Pferd kommt.
00:07:05: Und genau deshalb ist es so wichtig dass unsere Worte mit unseren Gefühlen übereinstimmen Denn wir sprechen zwar mit Worten Das Tier nimmt jedoch gleichzeitig das Gefühl wahr Dass hinter diesen Worten steht und wenn das Gefühl etwas anderes sagt als das Wort wird genau dieser Widerspruch spürbar.
00:07:27: Du kannst also sagen, alles ist gut und wenn du gleichzeitig Angst hast kommt beim Tier nicht nur es ist alles gut an.
00:07:37: Es nimmt auch deine Angst wahr!
00:07:40: Du kannst sagen geh ruhig und gleichzeitig innerlich hoffen bitte geh nicht zu weit weg.
00:07:46: Auch dann stimmen Wort- und Gefühlnicht überall.
00:07:50: Und genau deshalb lohnt es sich bei der Kommunikation mit dem Tier Nicht nur darauf zu achten was wir sagen sondern auch darauf, was fühle ich währenddessen?
00:08:01: Was sende ich wirklich?
00:08:04: Denn das Tier hört nicht nur unsere Worte.
00:08:07: Es versteht auch das Gefühl dahinter!
00:08:13: Und wenn wir schon bei Kommunikation sind, da fällt mir mein Hund Nebo ein.
00:08:20: Nebo gehört zu meinem Dream Team.
00:08:22: Das sind Tiere die mich bei meiner Arbeit unterstützen und Jedes Tier in meinem Dream Team hat seinen eigenen Beruf.
00:08:31: In der letzten Episode habe ich ja darüber gesprochen über die Berufe der Tiere und Nebo ist ein Kommunikationsspezialist, auf jeden Fall hatte mir das so übermittelt.
00:08:43: Und was dabei jedoch ein bisschen witzig ist?
00:08:47: Nebo kommuniziert nicht wirklich viel!
00:08:50: Und irgendwann einmal habe ich ihn darauf angesprochen und seine Antwort darauf war.
00:08:56: Um Kommunikationsspezialist zu sein, musst du nicht viel reden.
00:09:00: Du musst nur das richtige Wort zur richtigen Zeit am richtigen Ort sagen.
00:09:05: Tja!
00:09:06: Damit war die Diskussion beendet.
00:09:09: Denn er hat natürlich hundertprozentig recht.
00:09:12: Gute Kommunikation bedeutet nicht möglichst viel zu sagen – es bedeutet klar zu sein.
00:09:18: und vielleicht kennst du den Satz?
00:09:21: Denke bevor du den Mund aufmachst.
00:09:23: Für die Kommunikacion mit Tieren Würde ich netwas abändern?
00:09:28: Fühle, bevor du den Mund aufmachst.
00:09:32: Bevor du deinem Tier etwas sagst, spür einen Moment hin!
00:09:37: Was fühle ich gerade wirklich?
00:09:40: Passt dieses Gefühl zu dem was ich gleich sagen möchte?
00:09:44: Bin ich innerlich klar?
00:09:46: Denn wenn du deinim Tier etwas sags und gleichzeitig etwas völlig anderes fühlst schickst du zwei unterschiedliche Botschaften Und das Tier will sich sehr wahrscheinlich nicht an deinen Worten orientieren.
00:10:00: Es nimmt das Gefühl wahr, dass dahinter steht.
00:10:03: Vielleicht ist genau das eine der einfachsten Möglichkeiten unsere Kommunikation mit Tieren klare zu machen!
00:10:11: Nicht mehr reden, nicht bessere Worte finden erst einmal fühlen was wir überhaupt senden und genau das kannst du in den nächsten Tage einmal ausprobieren.
00:10:23: Bevor du deinem Tier etwas sagst, halte einen kurzen Moment inne.
00:10:28: Fühle zuerst!
00:10:31: Was möchte ich meinem Tier sagen und welches Gefühl steckt dahinter?
00:10:36: Stimmen meine Worte und mein Gefühl
00:10:37: überein?!
00:10:39: Und du musst dafür keine lange Übung machen – es geht nur darum dass du einen Moment bewusst wahrnimmst was du wirklich sendest.
00:10:47: Und dann beobachte ob sich etwas in der Kommunikation mit deinem tier verändert.
00:10:54: Was ist das mal zusammenfassen?
00:10:57: Dein Tier hört mehr als seine Worte.
00:11:00: Es nimmt deine Gedanken wahr, deine Gefühle und ob du mit deiner Aufmerksamkeit wirklich bei ihm bist!
00:11:07: Und gerade die Gefühlen sind unser gemeinsames Vokabular.
00:11:12: Deshalb ist es so wichtig dass das was wir sagen auch mit dem überein stimmt, was wir fühlen Denn klare Kommunikation beginnt nicht mit den richtigen Worten.
00:11:22: Sie beginnt mit Klarheit in uns selbst.
00:11:25: Fühle, bevor du den Mund aufmachst!
00:11:29: Je klarer du wahrnimmst was für deinem Tier wirklich vermittelst desto bewusster wird eure Kommunikation und genau daraus kann mehr Verständnis entstehen für das was dein Tier dir seinerseits mitteilt.
00:11:44: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs Harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt.
00:11:49: Du findest ihn unter harmonischbeziehung.com Und nun wünsche ich dir vier Freude beim Entdecken!
00:11:57: Hast
00:11:58: du eine Frage rund um deinen Tier?
00:12:00: Dann sende sie gerne ein.
00:12:03: Vielleicht hörst du die Antwort schon bald in einer zukünftigen Episode von tierisch deutlich und denke daran, jeden Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen Denn nur im Moment findet das Leben statt.
00:12:15: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!
00:12:17: Tschüss.
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