026 Was dein Tier in dir sieht

Shownotes

Was dein Tier in dir sieht

Shownotes

Kennst du den Satz:

„Ich möchte der Mensch werden, für den mich mein Hund hält.“

Ich finde diesen Satz wunderschön. Und gleichzeitig glaube ich, dass wir gar nicht erst zu diesem Menschen werden müssen.

Denn unsere Tiere sehen in uns nicht etwas, das noch fehlt. Sie sehen Eigenschaften, Stärken und Qualitäten, die längst da sind – auch wenn wir sie selbst manchmal aus den Augen verloren haben.

In dieser Episode sprechen wir darüber, warum Tiere uns nicht bewerten, sondern uns oft mit ganz anderen Augen sehen als wir uns selbst.

Zusammenfassung und Stichpunkte

Wie würde dein Tier dich beschreiben?

Viele Menschen sind unglaublich streng mit sich selbst. Sie vergleichen sich mit anderen, sehen ihre Fehler und haben das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Unsere Tiere tun das nicht. Sie erleben uns jeden Tag – mit unserer Fürsorge, unserer Geduld und unserer Liebe.

In dieser Episode erzähle ich die bewegende Geschichte eines Katers, der seiner Besitzerin half, den Mut zu finden, eine toxische Beziehung zu verlassen. Sie zeigt eindrücklich, wie klar Tiere oft die Stärke in uns erkennen, die wir selbst längst vergessen haben.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum Tiere uns nicht bewerten, sondern Situationen einschätzen.
  • Weshalb wir unsere eigenen Stärken oft übersehen.
  • Wie Tiere wahrnehmen, wenn es ihrem Menschen nicht gut geht.
  • Warum Selbstmitgefühl eine der wichtigsten Grundlagen für eine harmonische Mensch-Tier-Beziehung ist.
  • Mit welchen zwei Fragen du deinen Blick auf dich selbst verändern kannst.

Vielleicht liegt das grösste Geschenk unserer Tiere nicht nur darin, dass sie uns verstehen. Vielleicht zeigen sie uns auch immer wieder den Menschen, der wir längst sind.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:11: Kennst du den Satz?

00:00:12: Ich möchte der Mensch werden, für den mich mein Hund hält.

00:00:16: Ich finde diesen Satz faszinierend und gleichzeitig denke ich jedes Mal vielleicht müssen wir gar nicht erst dieser Mensch werden denn unser Tier sieht nicht etwas in uns das nicht schon da ist.

00:00:30: es sieht Eigenschaften, Fähigkeiten und Qualitäten die längst da sind.

00:00:36: Vielleicht sehen wir sie einfach nur nicht mehr!

00:00:40: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode.

00:00:42: von Tier ist deutlich, schön dass du heute wieder dabei bist.

00:00:47: Ich glaube wie Menschen machen uns das Leben manchmal unglaublich schwer.

00:00:52: Wir vergleichen uns ständig mit anderen Menschen Mit dem was in den sozialen Medien gepostet wird Mit Kollegen Freunden Mit Menschen die scheinbar alles besser können.

00:01:05: Und irgendwann vergleichen wir uns sogar mit den Menschen, von denen wir glauben dass wir eigentlich sein müssten.

00:01:13: Und weißt was dann passiert?

00:01:15: Dann bleibt oft nur ein Gedanke übrig!

00:01:18: Ich bin nicht gut genug.

00:01:20: Nicht geduldig genug, nicht ruhig genug... ...nicht erfolgreich genug und nicht konsequent genug.

00:01:26: Und nicht gut genug für mein Tier.

00:01:30: Ich glaube ganz viele Menschen kennen dieses Gefühl Und vielleicht kennst du es auch.

00:01:36: Und dann kommt noch etwas anderes dazu!

00:01:38: Wir möchten gefallen, wir möchten das richtig machen und niemanden enttäuschen.

00:01:45: Wir möchten dass andere gut von uns denken.

00:01:49: Und manchmal richten wir unser ganzes Leben danach aus.

00:01:53: Unsere Tiere machen das nicht – sie vergleichen uns nicht.

00:01:58: Sie sitzen nicht da und überlegen ob der Mensch von nebenan vielleicht besser wäre.

00:02:04: Sie vergleichen auch nicht, wer schöner, erfolgreicher oder klüger ist.

00:02:09: Das interessiert sie überhaupt nicht und sie bewerten uns auch nicht.

00:02:14: Das ist ein ganz wichtiger Unterschied!

00:02:17: Ja, Tiere schätzen Situationen ein.

00:02:20: Sie überlegen – Ist das sicher?

00:02:23: Ist es gerade der richtige Moment?

00:02:26: Brauche ich Abstand?

00:02:27: Kann ich vertrauen?

00:02:29: Das müssen sie.

00:02:31: Das gehört zum Leben eines Tieres

00:02:32: dazu.".

00:02:34: Aber das ist etwas völlig anderes als einen Menschen zu bewerten.

00:02:39: Sie sitzen nicht da und denken, mein Mensch hat heute versagt oder mein Mensch ist nicht gut genug?

00:02:47: Das sind unsere Gedanken, nicht die unserer Tiere!

00:02:51: Und genau deshalb glaube ich dass wir unglaublich viel von unseren Tieren lernen können.

00:02:59: Ich möchte hier heute eine Geschichte erzählen.

00:03:01: sie liegt schon sehr viele Jahre zurück.

00:03:04: Damals hatte ich gerade angefangen, Tiergespräche zu führen.

00:03:08: Eine Frau hat mich gebeten mit ihrem Kater zu sprechen.

00:03:12: Am Ende des Gesprächs fragte sie mich – gibt es noch etwas das mein Kater mir sagen möchte?

00:03:19: Und der Kater sagte du sollst dir nicht mehr alles gefallen lassen!

00:03:23: Ich wusste überhaupt nicht worum es ging.

00:03:26: Ich kannte die Frau nicht und die Frau wurde aber ganz still.

00:03:30: und dann sagte sie er hat recht.

00:03:34: Sie erzählte mir, dass sie in einer toxischen Beziehung lebte.

00:03:37: Ihr Partner war Choläriker und wollte schon lange gehen aber hatte Angst.

00:03:43: Sie wusste nicht wie sie das schaffen sollte.

00:03:46: Dann sagte der Kater etwas womit ich überhaupt nicht gerechnet hätte.

00:03:50: Er sagte Ich kann ihr dabei helfen!

00:03:54: Und ich weiß noch ganz genau was in dem Moment bei mir passiert ist.

00:04:02: Das kann ich so nicht weitergeben.

00:04:06: Da sitzt eine Frau, die in einer toxischen Beziehung lebt, ihr Partner ist Kolleriker und ich soll ihr jetzt sagen dass ihr Katri hilft diese Beziehungen zu verlassen?

00:04:16: Nein das ist eine riesengroße Verantwortung!

00:04:19: Was ist wenn ich den Katrimiss verstanden habe?

00:04:23: Was isst wenn ich etwas falsch

00:04:24: sage?!

00:04:26: Und diese Gedanken gingen mir alle damals total schnell durch den Kopf.

00:04:31: Und genau in diesem Moment begann der Kater mir, das Wohnzimmer der Frau bis ins kleinste Detail zu beschreiben.

00:04:38: Und die Frau fragte mich, warum beschreiben sie mir jetzt mein Wohnzimmert?

00:04:44: Ich antwortete ich glaube ihr Kater möchte mir gerade zeigen dass ich ihn richtig verstehe.

00:04:51: und genau das war es!

00:04:52: Der Kater wollte mir die Sicherheit geben und er wollte mir zeigen du verstehst nicht.

00:04:58: Erst in diesem Moment konnte ich seine Botschaft auch wirklich weitergeben.

00:05:04: Und in den nächsten Wochen und Monaten haben wir immer miteinander kommuniziert, und der Kater hat die Frau ganz konkrete Schritte gesagt!

00:05:15: Jetzt fragst du dich vielleicht, woher wusste der Kator?

00:05:19: Wann welcher Schritt der Richtige ist?

00:05:23: Das ist etwas was sich in der Tierkommunikation immer wieder erlebe.

00:05:28: Tiere können sich über das sogenannte Hintertürchen bei ihren Menschen einklinken.

00:05:34: Sie nehmen wahr, wie es ihrem Menschen geht und manchmal können sie auch Situationen wahrnehmen in denen andere Menschen eine Rolle spielen,

00:05:43: d.h.,

00:05:43: die können sich auch bei diesen anderen Menschen einklinken.

00:05:47: Und genau das hat dieser Karte getan!

00:05:49: Er hat sich also die Situation angeschaut – wie sieht er gerade aus?

00:05:54: Er hat wahrgenommen, wie ihr Partner gerade drauf war Und dann hat er gesagt, okay jetzt kannst du diesen folgenden Schritt machen oder?

00:06:03: Jetzt musst du noch ein bisschen warten.

00:06:06: Er hat immer ganz kleine Schritte aufgezeigt also nicht irgendwie so zehn Schritte auf einmal, immer nur gerade den nächsten Schritt und genauso hat die Frau diese Beziehung verlassen können ohne dass die Situation in irgendwelcher Form eskaliert ist.

00:06:24: Wenn ich heute an dieses Gespräch zurückdenke berührt mich etwas ganz besonders.

00:06:30: Nicht, dass der Kater ihr geholfen hat sondern warum er ihr helfen konnte.

00:06:36: Der Kater wusste das diese Frau das schaffen kann!

00:06:40: Er hatte ihre Stärke gesehen nicht weil sie irgendwann plötzlich stark geworden ist sondern weil dieser Stärke schon immer da war und Sie konnte sich einfach selbst nichts sehen Und ich glaube genau das ist etwas, worüber wir viel öfter nachdenken dürften.

00:06:58: Wie oft sehen wir nur das was wir nicht können?

00:07:02: Wie oft seh'n wir unsere Fehler Das was wir heute nicht geschafft haben Oder dass was wir hätten besser machen können oder das was andere scheinbar besser können als wir?

00:07:14: Ich glaube Wir sind darin richtig gut geworden und gleichzeitig übersehen wir oft das was längst da isst Unsere Geduld, unsere Liebe, Fürstorge, Verlässlichkeit und vielleicht sogar unseren Mut.

00:07:30: Einfach deshalb weil diese Eigenschaften für uns selbstverständlich geworden sind oder wir sie auch einfach gar nicht mehr sehen!

00:07:38: Für unser Tier?

00:07:39: Sind Sie das

00:07:40: nicht?!

00:07:41: Unser Tier erlebt sich jeden Tag.

00:07:43: Es erlebt dass wir morgens aufstehen und uns kümmern Dass wir da sind zuhören trösten Zeit schenken.

00:07:52: Unser Tier denkt nicht darüber nach, ob wir alles perfekt machen.

00:07:57: Es erlebt einfach nur – mein Mensch ist da!

00:08:02: Ich glaube, wir Menschen haben manchmal einen ganz anderen Blick auf uns selbst.

00:08:07: Wir sehen was uns fehlt und unser Tier sehen, was da ist.

00:08:11: Und das ist ein riesengroßer Unterschied.

00:08:14: Ich habe auch schon etwas anderes erlebt.

00:08:18: Menschen fragen mich am Ende eines Tiergesprächs häufig gibt es noch etwas, was mein Tier mir sagen möchte.

00:08:25: Und sie erwarten dass ihr Tier zum Beispiel etwas über das Futter den Schlafplatz und das Spielzeug oder sonst irgendetwas sagt.

00:08:33: Und stattdessen sagt das Tier Mein Mensch soll besser auf sich achten!

00:08:38: Oder Mein Mensch ist ständig müde?

00:08:41: Oder mein Mensch macht sich zu viele

00:08:44: Gedanken?!

00:08:45: Und das ist immer sehr berührend!

00:08:48: Unsere Tiere fühlen sich in uns ein und merken, wenn wir erschöpft sind.

00:08:53: Sie merken – wenn wir nur noch funktionieren!

00:08:56: Und wenn wir versuchen es allen gerecht zu machen….

00:09:00: sie merken — wenn wir über unsere eigenen Grenzen gehen... ...und weißt du was sie dann nicht machen?

00:09:07: …sie bewerten uns nicht.

00:09:09: Sie sagen nicht «mein Mensch macht alles falsch».

00:09:13: oder sie sagen auch nicht «Mein Mensch ist schwach».

00:09:16: Sie nehmen einfach wahr «Meine Mensch geht es gerade nicht gut», und das ist etwas völlig anderes.

00:09:23: Und genau das wünsche ich mir manchmal auch für uns Menschen, dass wir lernen uns selbst ein bisschen mehr so zu betrachten wie unsere Tiere uns betrachten.

00:09:32: Nicht ständig mit dem Blick auf was fehlt sondern auf das was da ist!

00:09:37: Ich glaube nämlich, dass viel freundlicher mit uns umgehen würden.

00:09:42: Wir würden uns nicht stendig mit anderen vergleichen und wir würden nicht glauben perfekt sein zu müssen.

00:09:49: Wir würde aufführen uns ständig beweisen zu wollen dass wir gut genug sind.

00:09:54: Denn weißt du was?

00:09:55: Dein Tier braucht keinen perfekten Menschen, er braucht dich so wie du bist mit deinen guten Tagen, mit deinen schlechten Tagen, Mit deinen Zweifeln deiner Freude und mit allem was zu dir gehört.

00:10:12: Und genau deshalb möchte ich dir heute zwei Fragen mitgeben.

00:10:17: Die erste welche Eigenschaft zieht dein Tier in dir die Du selbst längst vergessen hast.

00:10:24: Nimm dir dafür wirklich einmal Zeit, nicht für einen Sekunden!

00:10:28: Setz dich einfach heute Abend zu deinem Tier ohne Handy und Ablenkung und stell dir die Frage Wie sieht mich mein Tier?

00:10:36: Ich glaube allein diese Frage kann ganz viel verändern.

00:10:41: Und die zweite Frage ist genauso spannend Was würde dein Tier sich heute für Dich wünschen?

00:10:47: Nicht für Sich Für Dich.

00:10:50: Vielleicht würde es sagen Geh früher schlafen oder mach mal ne Pause.

00:10:55: Hör auf, sie streng mit dir zu sein!

00:10:59: Oder vertraut ihr endlich?

00:11:02: Ich weiß es nicht aber ich glaube dass diese Fragen ganz viel verändern können Nicht weil wir die Antworten sich erkennen sondern weil wir anfangen unseren Blick auf uns selbst zu verändern.

00:11:15: Lass uns das mal zusammenfassen.

00:11:17: Unsere Tiere vergleichen uns nicht Sie bewerten uns nicht, sie schätzen Situationen ein Aber sie sprechen uns keinen Wert ab.

00:11:26: Das tun meistens wir selbst!

00:11:29: Vielleicht will wir damit ein Stück aufhören und dürfen lernen, uns selbst mit etwas mehr Mitgefühl zu begegnen – nicht weil ihr perfekt sind sondern weil wir längst vielmehr anmitbringen als wir selbst oft glauben.

00:11:43: Unser Tier sieht nicht etwas in uns das gar nicht da ist.

00:11:46: es sieht den Menschen der wir längs sind.

00:11:51: Je besser wir unsere Tiere verstehen, wirst du häufiger schenken sie uns auch einen neuen Blick auf uns selbst.

00:11:57: Und manchmal ist genau das das größte Geschenk dass uns unsere Tiere machen können.

00:12:03: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt.

00:12:08: Du findest ihn unter harmonischebeziehung.com und nun wünsche Ich dir viel Freude dabei dich mit den Augen Deines Tieres zu sehen.

00:12:19: Wenn du möchtest, dass noch mehr Menschen von Tieren lernen können hinterlasse gerne eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform.

00:12:26: so hilfst

00:12:26: Du mit das Verständnis zwischen Menschen und Tieren weiter wachsen zu lassen Und denke daran

00:12:32: jeden

00:12:32: Moment mit deinem Tiergefährden zu genießen

00:12:35: Denn

00:12:35: nur im Moment findet das Leben statt.

00:12:38: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal Tschüss.

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