025 Warum Tiere erst laut werden müssen
Shownotes
Warum Tiere erst laut werden müssen
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Respektierst du die Grenzen deines Tieres wirklich?
Die meisten Menschen würden diese Frage sofort mit «Ja» beantworten. Und ich glaube ihnen das auch.
Denn ich glaube nicht, dass wir die Grenzen unserer Tiere bewusst übergehen. Viel häufiger nehmen wir ihre feinen Signale im Alltag gar nicht wahr. Erst wenn ein Tier knurrt, schnappt oder sich deutlich zurückzieht, merken wir, dass seine Grenze längst überschritten wurde.
In dieser Episode spreche ich darüber, warum unsere Tiere selten plötzlich laut werden – und wie wir lernen können, ihre leisen Botschaften früher wahrzunehmen.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Warum müssen Tiere oft erst laut werden, bevor wir ihre Grenzen erkennen?
Unsere Tiere kommunizieren ständig mit uns. Sie zeigen durch ihre Körpersprache, ihre Mimik und ihr Verhalten sehr früh, wenn ihnen etwas zu viel wird. Doch diese feinen Signale gehen im hektischen Alltag oft unter.
In dieser Episode erzähle ich von meiner Hündin Ljoma, von einer Katze, deren Grenzen immer wieder übergangen wurden, und von einem Hund, der angeblich «plötzlich» geschnappt hat. Diese Geschichten zeigen eindrücklich, warum Respekt bereits bei den kleinen Signalen beginnt.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum Tiere ihre Grenzen meist lange vor einem Knurren oder Schnappen zeigen.
- Weshalb wir diese feinen Signale im Alltag häufig übersehen.
- Warum Respekt bedeutet, die Bedürfnisse unseres Tieres ernst zu nehmen.
- Weshalb Vertrauen entsteht, wenn sich ein Tier gehört fühlt.
- Wie mehr Aufmerksamkeit und Neugier eure Beziehung nachhaltig verändern können.
Je früher wir die leisen Botschaften unserer Tiere wahrnehmen, desto seltener müssen sie laut werden. Genau darin liegt eine der wichtigsten Grundlagen für eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Tier.
Wenn du lernen möchtest, dein Tier noch besser zu verstehen und seine Signale bewusster wahrzunehmen, findest du in meinem kostenlosen Kurs viele praktische Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:11: Respektierst du die Grenzen deines Tieres wirklich?
00:00:14: Wahrscheinlich würdest du jetzt spontan sagen, ja natürlich.
00:00:18: Und ich glaub dir das sogar!
00:00:21: Ich glaube nicht dass wir die Grenze unserer Tiere bewusst übergehen.
00:00:25: Ich denke viel mehr, dass wir sie im Alltag oft gar nicht mehr wahrnehmen.
00:00:30: und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.
00:00:33: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierischteutlich.
00:00:37: Schön, dass du heute wieder dabei bist!
00:00:40: Unsere Tiere zeigen uns jeden Tag was sie brauchen.
00:00:44: Sie zeigen uns aber auch wenn ihnen etwas zu viel wird.
00:00:48: Nur tun sie das oft nicht laut.
00:00:50: Sie knurren nicht sofort oder schnappen nicht sofort Und sie laufen auch nicht immer gleich davon.
00:00:56: Ganz oft sind es nur ganz kleine Signale Ein kurzer Blick ein Schritt zurück oder ein wegdrehendes Kopfes, einen Moment des Zögerns.
00:01:07: und genau diese kleinen Signale gehen im Alltag so schnell unter.
00:01:12: Nicht weil wir schlechte Tierhalter sind sondern weil wir häufig mit tausend anderen Dingen beschäftigt sind!
00:01:20: Ich erinnere mich an meine Hündin Leoma.
00:01:23: Sie kam sehr traumatisiert zu mir.
00:01:26: Als ich sie adoptiert habe hab' ich gemeinsam mit ihr meine andere HündIn Nora auch adoptiert.
00:01:33: Ich hatte damals schon zwei Hunde, also hatte ich dann schlussendlich vier Hunde.
00:01:39: Für mich war immer klar die Hunde die zuerst bei mir waren, die kamen auch zuerst das Leckerli, das Futter etc.
00:01:48: und dann kamen dann die Neuzugänge.
00:01:51: Und so habe ich sie jeweils abgerufen, also zu mir gerufen um ihnen zum Beispiel ein Leckeri zu geben.
00:01:59: da sind alle vier gekommen und haben gewartet.
00:02:03: Und ich habe dann mit meinen beiden Ersten angefangen, hab ihnen ein Leckerli gegeben – und Lyoma lief dann weg!
00:02:11: Und am Anfang habe ich überhaupt nicht verstanden was das soll.
00:02:15: Ich hab dann mit ihr kommuniziert und hab von ihr das Gefühl bekommen, dass ist ihr einfach zu viel.
00:02:23: Dieses Mit den anderen gemeinsam warten ist für sie irgendwie zu viel... Das war einfach für sie nichts zu bewältigen.
00:02:33: Und nun hätte ich sagen können, ja... wenn du halt nicht kommst dann gibts halt nix!
00:02:38: Wenn du wieder weggehst und hast du Pech gehabt?
00:02:42: Ich hab das damals anders gemacht.
00:02:43: Ich habe allen ihr Leckerli gegeben und wenn die anderen dann wieder gegangen sind, habe ich Lyoma separat zu mir gerufen.
00:02:52: Und wenn's dann gekommen ist hat sie ein Leckerlib bekommen.
00:02:56: Und das haben wir einige Zeit so durchgezogen bis eines Tages sie nicht mehr weggelaufen ist von der Gruppe, sondern in der Grupe gewartet hat wie sie ihr Leckerli bekommen hat.
00:03:08: Und ich glaube genau das ist ein Punkt den wir Menschen häufig unterschätzen.
00:03:14: Grenzen zu respektieren bedeutet nicht dass wir unser Tier in seiner Angst bestärken.
00:03:19: es bedeutet dass für ihn den Raum geben denen er es in diesem Moment braucht.
00:03:25: und genau dadurch kann Vertrauen entstehen!
00:03:27: Nicht durch Druck sondern dadurch, dass unser Tier erlebt, mein Mensch hört mich.
00:03:34: Eine Frau hat mich angerufen und wollte das sich mit ihrer Katze sprechen.
00:03:38: also haben wir ein Gespräch geführt.
00:03:40: Nach dem Gespräch sagt sie zu mir meine Katze mag es nicht so gerne wenn ich sich streichle Ich mache es trotzdem Und ich muss ganz ehrlich sagen, mich hat das in diesem Moment schon etwas traurig gemacht.
00:03:55: Mich hat das Streicheln gar nicht beschäftigt ihre Haltung beschäftigt.
00:03:59: Dieses, ich weiß dass sie es nicht mag aber ich mache es trotzdem.
00:04:04: und ich habe mir gedacht stell dir einmal vor jemand würde das über dich sagen.
00:04:09: ja ich weiss dass du das nicht möchtest aber ich mach es trotzdem.
00:04:13: glaube dann würden wir sofort merken wie respektlos sich das anfühlt.
00:04:18: Und warum sollte das bei unseren Tieren anders sein?
00:04:21: Nur weil sie nicht mit Worten nein sagen können heißt das nicht dass sie kein Nein haben.
00:04:26: Sie zeigen es uns.
00:04:28: Die Frage ist nur, nehmen wir es wahr und respektieren wird das auch.
00:04:35: Ich erinnere mich an eine Frau, die mich vor vielen Jahren einmal angerufen hat, weil ihr Hund nach ihrem Enkel geschnappt hat!
00:04:59: Das kam immer auf ihn zu und wollte ihn anfassen, nach ihm greifen.
00:05:05: Und das war einfach irgendwie zu viel für den Hund!
00:05:10: Ich habe auch das Gefühl vom Hund bekommen er hat da verschiedene Signale gesendet die einfach gar nicht wahrgenommen worden sind.
00:05:19: Als ich das der Frau gesagt habe, hat sie mir bestätigt ja es handelt sich um ein Kleinkind und das Kleinkinde möchte immer zum Hund.
00:05:29: Und sie wollte ganz klar, dass ich dem Hund sage wie er sich verhalten muss.
00:05:38: Dass er nicht nach dem Kind schnappen dürfe und der Hund soll es sich gefälligst dran halten!
00:05:44: Ich habe ihr dann erklärt das so nicht funktioniert und Sie wollten es nicht einsehen.
00:05:49: Sie hat wieder wiederholt.
00:05:57: den Hund und meinen Enkel nämlich auch mal alleine lassen können.
00:06:02: Und dann sind bei mir alle Alarmglocken los, weil das letzte was du machst ist ein Hund mit einem Kleinkind alleinlassen.
00:06:11: Das ist sowas von unverantwortlich!
00:06:15: Ich habe natürlich gesagt dass der Dame sehr gefährlich sei und dass sie das nicht machen dürfe.
00:06:22: Sie war da leider sehr wenig einsichtig und war sehr enttäuscht, dass ich dem Hund das nicht klarmachen konnte.
00:06:34: Dass der Hund sich jetzt da zu fügen habe... Ich hoffe nur, dass die ganze Situation nie wirklich eskaliert ist!
00:06:44: Ich glaube ganz viele Menschen sagen in solchen Situationen, der Hund hat plötzlich geschnappt.
00:06:50: Aber ich glaube eben nicht, dass es dieses Plötzlich so oft gibt.
00:06:54: Meistens haben unsere Tiere vorher schon viele kleine Signale gezeigt, genauso wie mir das der Hund auch übermittelt hat.
00:07:02: Sie haben Abstand gesucht, sie haben versucht auszuweichen und dann vielleicht den Kopf weggedreht – nur diese Signale werden einfach nicht ernst genommen oder übersehen oder was auch immer….
00:07:14: Und irgendwann bleibt dem Tier nichts anderes mehr übrig als deutlicher zu werden!
00:07:21: Ich glaube nämlich gar nicht, dass wir die Grenzen unserer Tiere bewusst übergehen.
00:07:27: Ich denke vielmehr das wir in unserem Alltag drin sind und zwar so drin sind, dass viele kleine Signale gar nicht mehr wahrnehmen.
00:07:37: Wir funktionieren erledigen machen und dabei vergessen manchmal einfach wirklich bei unserem Tier zu sein Nicht nur körperlich sondern mit unserer Aufmerksamkeit Mit unserer Neugier Denn genau das liebe ich an unseren Tieren.
00:07:53: Sie holen uns immer wieder zurück ins Hier und Jetzt!
00:07:58: Sie leben nicht in dem, was gestern war... ...und sie machen sich auch keine Gedanken darüber, was morgen sein könnte.
00:08:04: Sie sind da im Moment.
00:08:07: Und vielleicht dürfen wir uns von Ihnen genau das wieder abschauen.
00:08:12: Wieder neugieriger werden.
00:08:14: Nicht neugirig darauf, was Morgen passieren wird sondern neu gierig auf das, was gerade jetzt passiert.
00:08:21: Was zeigt mir mein Tier gerade?
00:08:23: Wie geht es ihm heute?
00:08:25: Möchte er's nähe oder möchte das vielleicht eher seine Ruhe haben.
00:08:30: Und ich glaube, wenn wir mit diesem Neugier durchs Leben gehen dann erkennen wir die kleinen Signale unserer Tiere viel früher und dann müssen unsere Tiere gar nicht erst laut werden.
00:08:44: Ich möchte dich heute zu etwas ganz einfachem einladen.
00:08:48: Nehmen dir in den nächsten Tagen jeden Tag ein paar Minuten Zeit Nicht um etwas mit einem Tier zu trainieren oder etwas von ihm zu wollen, sondern einfach, um bei ihm zu sein.
00:08:58: Beobachte es!
00:09:00: Sei neugierig!
00:09:01: Schau einmal ganz bewusst hin und ich bin sicher dass dein Tier dir Dinge zeigen wird die dir bisher vielleicht gar nicht aufgefallen sind.
00:09:12: Lass uns das mal zusammenfassen.
00:09:14: unsere Tiere zeigen ihre Grenzen oft viel leiser als wir denken.
00:09:19: Deshalb lohnt es sich nicht erst dann hinzuschauen, wenn ein Tier Knurt schnappt oder sich deutlich wehrt.
00:09:26: Ich glaube die eigentliche Einladung unserer Tiere ist eine andere.
00:09:31: Sie laden uns dazu ein wieder aufmerksamer zu werden – neugieriger!
00:09:37: Und wieder mehr im Hier und Jetzt zu sein.
00:09:40: Denn je besser wir die Signale unseres Tiers wahrnehmen, desto leichter fällt es uns seine Grenzen zu
00:09:46: respektieren.".
00:09:48: Und genau dort beginnt für mich eine harmonische Beziehung zwischen Mensch und Tier.
00:09:54: Wenn wir lernen, unseren Tier wirklich zuzuhören, verändert sich nicht nur der Umgang mit seinen Grenzen!
00:10:00: Wir beginnen auch unser Tier mit anderen Augen zu sehen – wir verstehen seine Bedürfnisse besser, erkennen seine Signale früher und schaffen eine Beziehungen die von gegenseitigem Vertrauen geprägt ist.
00:10:13: Genau das wünsche ich mir für möglichst viele Menschen und ihre
00:10:17: Tiere.".
00:10:18: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs Harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt.
00:10:23: Du findest ihn unter harmonischebeziehung.com.
00:10:28: Und nun wünsche Ich Dir und Deinem Tier von Herzen alles Gute und schöne gemeinsame Momente!
00:10:48: jeden Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen, denn nur im Moment findet das Leben statt.
00:10:54: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!
00:10:56: Tschüss.
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