021 Dein Tier lebt deinen Alltag

Shownotes

Dein Tier lebt deinen Alltag – Shownotes

Warum dein Tier denselben Tag ganz anders erlebt als du

Dein Tier lebt deinen Alltag.

Diesen Satz habe ich selbst lange nicht bewusst wahrgenommen. Dabei verändert er alles.

Wir wissen, warum wir ins Auto steigen, einkaufen gehen, Freunde besuchen oder in die Ferien fahren. Unsere Tiere kennen diesen Plan nicht. Sie erleben einfach nur das, was gerade geschieht.

In dieser Episode erzähle ich dir von einem jungen Hund, der nach einer langen Reise plötzlich als aggressiv wahrgenommen wurde. In der Tierkommunikation zeigte sich jedoch etwas völlig anderes.

Zusammenfassung und Stichpunkte

Wir betrachten unseren Alltag fast immer aus unserer eigenen Perspektive. Unsere Tiere erleben dieselben Situationen jedoch mit ganz anderen Voraussetzungen. Sie kennen unsere Pläne nicht. Sie wissen nicht, was als Nächstes passiert. Sie reagieren auf das, was sie im Moment wahrnehmen.

In dieser Episode zeige ich dir, weshalb viele Verhaltensweisen unserer Tiere verständlich werden, sobald wir beginnen, ihren Alltag mit ihren Augen zu betrachten. Oft brauchen Tiere keine Korrektur, sondern Zeit, Verständnis und die Möglichkeit, in ihrem eigenen Tempo anzukommen.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum dein Tier deinen Alltag lebt und nicht seinen eigenen.
  • Weshalb ein junger Hund nach einer langen Autofahrt völlig überfordert war und nicht aggressiv.
  • Warum wir dieselbe Situation oft ganz anders erleben als unser Tier.
  • Weshalb Verständnis manchmal wichtiger ist als Training.
  • Wie schon wenige Minuten echter Aufmerksamkeit eure Beziehung verändern können.

Unsere Tiere wünschen sich oft gar nichts Aussergewöhnliches. Sie wünschen sich, dass wir wirklich da sind. Dass wir ihre Sicht auf den Alltag ernst nehmen und ihnen mit Ruhe, Geduld und Verständnis begegnen. Manchmal beginnt genau dort die tiefste Verbindung.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:11: Dein Tier lebt deinen Alltag.

00:00:13: Hast du dir schon einmal darüber Gedanken gemacht?

00:00:16: Wir Menschen haben unser eigenes Leben, wir stehen morgens auf machen uns für den Tag bereit gehen zur Arbeit treffen Freunde verbringen Zeit mit unserer Familie erledigen Einkäufe haben Hobbys und Termine.

00:00:30: Unser Tag besteht aus ganz vielen verschiedenen Dingen.

00:00:35: Und unsere Tiere?

00:00:38: Für viele von Ihnen besteht der Alltag hauptsächlich aus dem, was wir entscheiden!

00:00:44: Wir bestimmen wann der Tag beginnt, wir bestimmen Wann gefressen wird, wann spazieren gegangen wird, wann Besuch kommt, wann ins Auto gestiegen wird und wann Ruhe ist.

00:00:56: Kurz gesagt dein Tier lebt deinen Alltag Und genau darüber möchte ich heute mit dir sprechen.

00:01:05: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierisch.

00:01:08: Deutlich, schön dass du heute wieder dabei bist!

00:01:12: Heute möchte ich mit dir über etwas sprechen das vielen Menschen gar nicht bewusst ist.

00:01:17: Ich glaube sogar, dass wir dadurch unsere Tiere manchmal völlig missverstehen obwohl wir sie lieben und nur das Beste für Sie möchten.

00:01:26: Mir ist das heute wieder ganz deutlich bewusst geworden.

00:01:29: Ich hatte heute ein Gespräch mit der Tochter einer Kundin.

00:01:32: Sie wollte wissen, warum ihr Hund sich bei einem Familienbesuch so merkwürdig verhalten hatte?

00:01:59: völlig anders aus.

00:02:01: Und genau diese Geschichte möchte ich dir erzählen!

00:02:05: Die Tochter war zusammen mit ihrem Mann und ihren beiden Hunden zu ihrer Mutter gefahren.

00:02:10: Alleine die Anreise war schon eine enorme Belastung, sie waren ungefähr achtzehn Stunden unterwegs... ...und ich glaube jeder von uns kann sich vorstellen wie man sich nach so einer Fahrt fühlt.

00:02:23: Man ist müde und möchte einfach nur ankommen, die Koffer abstellen, sich hinsetzen und einmal durchatmen.

00:02:32: Genauso ging es den Menschen, aber wir vergessen in solchen Momenten auf dass unsere Tiere dieselbe Reise erlebt haben.

00:02:42: Auch sie waren achtzehn Stunden unterwegs.

00:02:44: auch Sie waren müde Und sie mussten all die Eindrücke verarbeiten Weil.

00:02:50: der Mutter lebten ebenfalls zwei Hunde.

00:02:53: Der junge Hund, der Tochter kannte diese Hunde jedoch noch nicht konnten sie die Hunde nicht wirklich draußen sich miteinander bekannt machen lassen.

00:03:07: Also gingen sie alle relativ schnell ins Haus.

00:03:11: Der junge Hund lief hinein, schaute sich kurz um und verzog sich dann ganz schnell unter den Küchentisch.

00:03:19: Er hat sich einen geschützten Platz gesucht, einen Ort an dem er erst einmal ankommen konnte.

00:03:26: Doch natürlich wollten die anderen Hunde wissen, wer ist denn da unter dem Tisch?

00:03:31: Wer liegt denn

00:03:32: da?!

00:03:33: Also gingen sie hin.

00:03:34: Sie wollten schnuppen und Kontakt aufnehmen – für sie war das völlig normal!

00:03:40: Aber für den jungen Hund war es einfach zu viel.

00:03:44: Er hatte die ganze Autofahrt hinter sich.

00:03:47: Er war in einer fremden Umgebung.

00:03:50: Überall waren neue Gerüche, neue Menschen, neue Hunde... Alles war anders als zu Hause.

00:03:57: Und jetzt kamen auch noch die anderen Hunde in den einzigen kleinen Rückzugsort, denen er sich gerade gesucht hatte – also begangen zu bellen und zu schnappen!

00:04:08: Und sofort entstand der Eindruck «der Hund ist aggressiv».

00:04:13: Die Tochter wollte heute von mir wissen, warum ihr Hund sich so verhalten hat?

00:04:19: Als ich mit ihm kommuniziert habe wurde etwas ganz anderes deutlich… war überhaupt nicht aggressiv.

00:04:27: Er war einfach komplett überfordert, er hätte einfach nur eines gebraucht – Zeit und etwas Abstand!

00:04:36: Und die Möglichkeit erst einmal in Ruhe anzukommen?

00:04:40: Mehr nicht.

00:04:42: Und genau da wurde mir wieder bewusst wie unterschiedlich wir Menschen und unsere Tiere dieselbe Situation erleben.

00:04:50: Für die Menschen war das einfach die Ankunft nach einer langen Reise.

00:04:56: Für den Hund war es eine Flut von Eindrücken, die er gar nicht alle gleichzeitig verarbeiten konnte.

00:05:04: Und weißt du was?

00:05:05: Ich glaube genau das passiert im Alltag viel häufiger als uns bewusst ist!

00:05:10: Ich glaube wir Menschen machen einen Fehler denn wir gar nicht böse meinen.

00:05:15: Wir betraften unseren Alltag immer aus unserer eigenen Perspektive und das ist völlig normal!

00:05:22: Wir wissen warum wir einkaufen gehen Warum wir unsere Eltern besuchen, warum wir mit dem Auto losfahren?

00:05:29: Warum wir heute vielleicht etwas weniger Zeit haben.

00:05:32: Wir kennen den Plan!

00:05:34: Unsere Tiere kennen diesen Plan nicht.

00:05:37: Sie erleben einfach nur das was gerade passiert und deshalb erleben sie dieselbe Situation manchmal völlig anders als wir.

00:05:46: Genau das ist mir bei dieser Kommunikation heute wieder bewusst geworden.

00:05:51: Der Hund wusste nicht, dass die lange Autofahrt irgendwann einmal zu Ende sein würde.

00:05:56: Er wußte nicht, das die fremden Hunde erfreundlich waren und er wußten nicht warum plötzlich alles anders war als sonst!

00:06:04: Er hat einfach nur gespürt es ist gerade alles etwas zu viel.

00:06:09: Und weißt du was ich so spannend finde?

00:06:12: Viele Menschen hätten einfach gesagt der Hund muss sich eben daran gewöhnen.

00:06:17: Aber manchmal brauchen unsere Tiere gar kein Training Manchmal brauchen sie einfach Verständnis.

00:06:23: Und es reicht schon, wenn wir erkennen was Sie gerade empfinden und genau das wünsche ich mir dass wir das viel häufiger tun nicht nur in außergewöhnlichen Situationen sondern im ganz normalem Alltag Denn das betrifft nicht nur Hunde.

00:06:40: Das betrifgt jedes Tier das mit uns lebt.

00:06:43: Ob Hund Katze Pferd Kaninchen Meerschwanchen Vogel Sie alle begleiten uns einige Jahre unseres Lebens, aber wir sind oft ihr Leben.

00:06:54: Ich finde über diesen Satz lohnt es sich wirklich einmal nachzudenken.

00:06:59: Wir Menschen haben unser eigenes Leben!

00:07:02: Wir gehen arbeiten, treffen Freunde, haben Familie, haben Termine, haben Hobbys, fahren in die Ferien, gehen einkaufen, lernen neue Menschen kennen... Wir leben jeden Tag ganz unterschiedliche Dinge.

00:07:16: Unsere Tiere haben all das nicht.

00:07:19: Natürlich gibt es Unterschiede.

00:07:21: Eine Freigängerkatze hat draußen ihre eigenen Abenteuer, ein Pferd genießt vielleicht die Zeit mit seinen Artgenossen auf der Weide und trotzdem leben sie in dem Rahmen den wir Menschen für sie schaffen!

00:07:35: Ein Hund entscheidet nicht wann ihr spazieren geht.

00:07:39: er entscheidet nichts wenn ihr ins Auto steigt.

00:07:42: Er entscheidet Nicht Wann Besuch kommt?

00:07:44: Ein Wohnungskater entscheidet NICHT wann jemand Zeit fehlen hat.

00:07:48: Ein Meerschweinchen entscheidet nicht, wann sein Gehege gereinigt oder wann Beschäftigung stattfindet.

00:07:54: Und ein Vogel entscheidet nichts wenn jemand mit ihm spricht und sich damit beschäftigt.

00:07:59: Diese Entscheidungen treffen wir!

00:08:02: Deshalb ist es so wichtig dass wir unseren Alltag nicht nur aus unserer Sicht betrachten sondern uns ab und zu fragen wie er lebt mein Tier diesen Tag?

00:08:13: Ich glaube nämlich das sich ganz viele Situationen dadurch plötzlich verändern.

00:08:18: Vielleicht kennst du das.

00:08:19: Du kommst nach Hause, bist müde, setz dich aufs Sofa, nimmst dein Handy in die Hand und möchtest einfach nur ein paar Minuten abschalten.

00:08:30: Währenddessen sitzt dein Hund vielleicht schon neben dir oder deine Katze liegt auf der Sofa-Lehne und beobachtet dich.

00:08:37: Dein Kaninchen hört dass du endlich nachhause gekommen bist.

00:08:41: Deinen Vogel nimmt wahr dass jemand da ist!

00:08:43: Für dich sind es vielleicht nur zehn Minuten auf Instagram oder Facebook.

00:08:47: Für ein Tier sind es zehn Minuten, in denen es gehofft hat.

00:08:51: Jetzt hat mein Mensch endlich Zeit für mich!

00:08:54: Und bitte verstehe mich nicht falsch Es geht überhaupt nicht darum dass wir jede freie Minute mit unseren Tieren sind und uns mit ihnen beschäftigen müssen.

00:09:03: Das ist gar nicht der Punkt.

00:09:04: Es geht um etwas ganz anderes.

00:09:07: Es geht darum wirklich da zu sein Denn unsere Tiere merken den Unterschied.

00:09:12: Sie merken ob wir zwar körperlich anwesend sind Mit unseren Gedanken jedoch total woanders.

00:09:19: Oder ob wir wirklich bei ihnen sind.

00:09:21: und genau das ist etwas, dass ich in der Tierkommunikation immer wieder erlebe.

00:09:27: Tiere wünschen sich oft gar nichts Großes.

00:09:29: sie wünscht sich Aufmerksamkeit Verständnis gemeinsame Zeit Und die muss nicht stundenlang sein.

00:09:36: Manchmal reichen schon fünf Minuten, fünf Minuten in denen dein Handy nicht wichtig ist.

00:09:42: Fünf Minuten, indem du deinem Tier deine ganze Aufmerksamkeit schenkst.

00:09:47: Fünf Minuten, in denen du es einfach nur anschaust, streichelst und mit ihm zusammen bist.

00:09:54: Ich glaube wir unterschätzen oft wie wertvoll genau diese kleinen Momente für unsere Tiere sind.

00:10:00: Lasst uns das mal zusammen fassen!

00:10:03: Vielleicht nimmst Du aus dieser Episode einfach heute nur einen einzigen Gedanken mit.

00:10:08: Nicht jeder verhaltensweise unseres Tieres ist ein Problem.

00:10:13: Manchmal ist sie einfach die logische Reaktion auf eine Situation, in der wir Menschen ganz anders erleben als unser Tier.

00:10:20: Vielleicht fragst du dich in Zukunft ein bisschen häufiger.

00:10:23: wie er lebt mein Tier diesen Moment gerade?

00:10:27: Nicht aus meiner Sicht sondern aus seiner!

00:10:30: Ich verspreche dir allein diese eine Frage kann unglaublich viel verändern.

00:10:35: Sie verändert nicht nur den Blick auf dein Tier, sie verändert auch eure Beziehung.

00:10:39: Denn wenn wir beginnen unsere Tiere wirklich zu verstehen reagieren wir automatisch anders mit mehr Ruhe, mehr Geduld und mehr Verständnis.

00:10:49: Wenn wir beginnen die Welt auch einmal mit den Augen unserer Tiere zu betrachten passiert etwas ganz Spannendes.

00:10:55: Wir hören auf jedes Verhalten sofort zu bewerten!

00:10:58: Wir werden neugieriger und fragen nicht mehr nur warum macht das mein Tier?

00:11:03: sondern das möchte mein Tier mir damit zeigen.

00:11:07: Und genau, dass ist für mich einer der schönsten Wege zu einer harmonischen Beziehung zwischen Mensch und Tier – denn Verständnis schafft Vertrauen und Vertrauen schafft Verbindung!

00:11:18: Wenn du dir genau diese Verbindung zu deinem Tier wünscht, dann habe ich was für dich.

00:11:22: Ich habe einen kostenlosen Kurs entwickelt, der Harmonische Beziehungen zu dein einem Tier heißt.

00:11:27: Darin zeige ich dir wie du die Beziehungs- zu deinen Tieren Schritt für Schritt vertiefen kannst Und warum gegenshaftiges Verständnis die Grundlage für ein entspanntes und harmonisches Zusammenleben ist?

00:11:39: Du findest den Kurs unter harmonischebeziehung.com.

00:11:44: Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

00:11:47: Und nun wünsche ich dir und deinem Tier viele wunderschöne gemeinsame Momente.

00:11:53: Kennst du einen Tiermenschen, den diese Episode inspirieren könnte?

00:11:57: Dann teile sie gerne weiter.

00:12:00: So trägst du dazu bei, das Verständnis zwischen Menschen und Tieren zu erweitern.

00:12:04: Und denke daran jeden Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen!

00:12:09: Denn nur im Moment findet das Leben statt.

00:12:11: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal Tschüss.

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