001 Hinter jedem Verhalten steckt ein Grund
Shownotes
Hinter jedem Verhalten steckt ein Grund
Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, dass dein Tier dir etwas sagen möchte und du einfach nicht verstehst, was?
Vielleicht schaut dein Tier dich an und du spürst, dass da mehr ist. Eine Botschaft. Ein Gefühl. Gleichzeitig fragst du dich, ob du dir das gerade nur einbildest.
Oder dein Tier verhält sich plötzlich anders. Es zieht sich zurück. Es wirkt unsicher. Es bellt scheinbar grundlos oder macht etwas, das dich irritiert.
Genau darüber sprechen wir in dieser Episode.
Tiere kommunizieren jeden Tag mit uns. Nicht erst dann, wenn wir bewusst ein Tiergespräch führen. Sie kommunizieren über ihr Verhalten, ihren Körper, ihre Stimmung und über die kleinen Veränderungen im Alltag. Die eigentliche Frage ist deshalb nicht, ob dein Tier mit dir kommuniziert. Die Frage ist vielmehr, ob du bereits erkennst, wie es mit dir spricht.
In dieser Episode erfährst du, warum hinter jedem Verhalten ein Grund steckt und weshalb es so wichtig ist, nicht vorschnell zu interpretieren. Denn wir Menschen sehen häufig zuerst das Verhalten und erzählen uns sofort eine Geschichte dazu. Doch genau dabei verlieren wir die Sicht unseres Tieres oft aus den Augen.
Ich nehme dich mit in meinen Alltag als Tierkommunikatorin und erzähle dir von Erfahrungen aus über 25 Jahren. Du erfährst, weshalb Begriffe wie «aggressiv», «stur» oder «dominant» häufig nur Etiketten sind und warum es sich lohnt, einen Schritt zurückzutreten und hinter die Kulissen zu schauen.
Denn genau dort beginnt echtes Verständnis.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Wenn dein Tier sich plötzlich anders verhält, steckt fast immer mehr dahinter, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Verhalten ist keine Ursache, sondern ein Ausdruck von etwas, das dein Tier gerade erlebt oder empfindet.
In dieser Episode erfährst du, weshalb Tiere uns ständig Signale senden und warum wir Menschen diese oft durch unsere eigenen Gedanken und Interpretationen überlagern. Manchmal genügt bereits ein Schritt zurück, um eine Situation mit anderen Augen zu sehen.
Ich teile eine Erfahrung und zeige dir, weshalb Aggression häufig ein Symptom und nicht die eigentliche Ursache ist. Gleichzeitig bekommst du eine einfache Übung, mit der du beginnen kannst, dein Tier bewusster wahrzunehmen – ganz ohne Druck und ohne etwas leisten zu müssen.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum dein Tier jeden Tag mit dir kommuniziert.
- Weshalb hinter jedem Verhalten ein Grund steckt.
- Warum vorschnelle Interpretationen häufig in die Irre führen.
- Wie du dein Tier ruhiger und bewusster wahrnehmen kannst.
- Weshalb Verständnis entsteht, wenn du hinter das Verhalten schaust.
Viele Menschen wünschen sich eine harmonische Beziehung zu ihrem Tier und merken gleichzeitig, dass sie im Alltag oft nur das Verhalten sehen.
Wenn du beginnst, hinter dieses Verhalten zu schauen, entsteht eine andere Verbindung. Mehr Ruhe. Mehr Klarheit. Mehr Verständnis.
Deshalb habe ich den kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» erstellt. Dort zeige ich dir erste einfache Schritte, wie du die Verbindung zu deinem Tier vertiefen und seine Signale bewusster wahrnehmen kannst.
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Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu dieser Episode von Tierisch Deutlich.
00:00:16: Heute sprechen wir über einen Satz, den ich in den letzten fünfundzwanzig Jahren sehr oft gehört habe.
00:00:24: Mein Tier möchte mir etwas sagen – und ich verstehe es einfach nicht!
00:00:29: Vielleicht kennst du das auch?
00:00:32: Vielleicht schaut dein Tier dich an und du hast das Gefühl, da ist etwas.
00:00:38: Da gibt es eine Botschaft!
00:00:41: Da ist ein Gefühl – und du spürst, dass dein Tier dir etwas zeigen möchte.
00:00:47: Und gleichzeitig weißt du nicht was es ist.
00:00:53: oder dein Tier verhärt dich plötzlich anders?
00:00:56: Du merkst Es fühlt sich unwohl, es zieht sich zurück.
00:01:01: Vielleicht bellt es für dich grundlos aus dem Nichts heraus.
00:01:06: Es wirkt unsicher, es macht etwas das dich irritiert.
00:01:12: und dann kommt dieser Gedanke mein Tier möchte mir etwas sagen.
00:01:19: Und ja!
00:01:19: Das stimmt!
00:01:21: Tiere kommunizieren jeden Tag mit uns.
00:01:25: sie kommunizier nicht erst dann wenn wir bewusst ein Tiergespräch führen.
00:01:29: Sie kommunizieren in jedem Moment.
00:01:34: Tiere, die mit Menschen leben wissen dass die meisten Menschen ihre Sprache nicht bewusst verstehen und deshalb nutzen sie andere Vorhegeensweisen um zu uns durchzudringen.
00:01:47: Sie kommunikieren zum Beispiel über ihr Verhalten, über ihren Körper, Veränderungen oder über Ihre Stimmung über das, was sie tun und genau dort beginnt es spannend zu werden.
00:02:06: Denn wir Menschen sehen oft zuerst nur das Verhalten!
00:02:10: Wir sehen dass der Hund bellt, wir sehen dass die Katze sich zurückzieht oder wir sehen, dass das Pferd nicht mitkommt.
00:02:23: Wir sehen da sein Tier plötzlich etwas anderes macht und dann fangen wir an zu überlegen Was bedeutet das?
00:02:32: Warum macht mein Tier das und was will es mir sagen.
00:02:37: Und das ist verständlich, wir möchten unser Tier verstehen!
00:02:42: Wir möchten helfen und wissen, was los ist.
00:02:47: Und gleichzeitig entsteht genau dort ein großer Stolperstein.
00:02:53: Wir fangen manchmal an etwas in die Situation hineinzuspinnen.
00:02:59: Wir ziehen die Situation in unsere persönliche Sicht hinein, wir interpretieren aus unserer Sicht und dann sehen wir nicht mehr unbedingt die Sicht des Tieres.
00:03:14: Ich habe im Laufe der letzten fünf von zwanzig Jahren auch Menschen erlebt, die gesagt haben mein Tier macht das extra oder der macht was absichtlich, der will mir eins auswischen!
00:03:29: Da bin ich sehr klar Nein, ein Tier macht nicht irgendetwas um seinem Menschen eins auszuwischen.
00:03:37: Ein Tier hat immer einen Grund weshalb es etwas tut – immer!
00:03:42: Das heißt nicht dass wir den Grund sofort verstehen und das heißt auch nicht, dass jedes Verhalten angenehm ist.
00:03:53: Es heißt einfach da ist ein Grund Und wenn wir diesen Grund verstehen möchten müssen wir hinter das Verhalten schauen.
00:04:06: Ich gebe dir mal ein Beispiel, ich hatte im Laufe der Jahre ein paar Mal Menschen die mich wegen ihrem Hund kontaktiert haben und gesagt haben mein Hund ist aggressiv!
00:04:18: Und ja...ich verstehe es halt Menschen das so beschreiben Der Hund bellt Geht vielleicht nach vorne Er wirkt heftig laut.
00:04:30: Von außen sieht das sehr schnell nach Aggression aus.
00:04:36: Ich habe vor vielen Jahren die Ausbildung zur Hundertrennerin gemacht und etwas, was ich in dieser Ausbildung gelernt habe und dass mich bis heute begleitet ist.
00:04:49: Aggression ist keine Ursache.
00:04:53: Aggression ist ein Symptom!
00:04:56: Aggression entsteht aus etwas anderem.
00:05:02: Kann man die Ursache herausfinden?
00:05:05: Bei einigen Hunden war es Angst, bei anderen war es eher so, ich belle schon mal Vorsichtshalber.
00:05:15: Das war nicht dieses Ich will jemanden angreifen!
00:05:20: Es war eher, ich belle schonmal Vorsichtshalber weil ich unsicher bin.
00:05:28: und solche Sachen findest du nur heraus wenn du hinter den Vorhang oder hinter die Kulisse schaust.
00:05:36: Sonst siehst du nur das Verhalten.
00:05:39: Du siehst NUR den wellen Hund, du siehst nur das verhalten und gibst ihm ein Etikett.
00:05:46: Der ist aggressiv Schwierig Stur Dominant der macht es absichtlich Und genau da kann man völlig falsch liegen.
00:05:58: Darum ist es so wichtig Abstand zu nehmen und vor allem dann wenn dich einen Verhalten triggert Wenn du merkst dass du innerlich reagierst.
00:06:10: Wenn du merkst, dass du wütend wärst – unsicher oder hilflos!
00:06:14: Dann ist der erste Schritt nicht sofort eine Erklärung zu finden?
00:06:19: Der erste Schritt ist Abstand zunehmen.
00:06:24: Wenn es möglich ist, nehm dich aus der Situation heraus.
00:06:28: Schau die Situation an als wärst du eine Drittperson und stell dir die Fragen was passiert
00:06:35: wirklich?!
00:06:37: Was macht dein Tier
00:06:38: wirklich!?
00:06:39: Was fühlst du?
00:06:41: Was denkst du und was interpretierst Du gerade hinein.
00:06:47: Das ist ein großer Unterschied, denn wenn wir mitten in der Situation stehen, sehen wir oft nicht klar!
00:06:56: Dann sehen wir das Verhalten und dann sehen wir unsere Geschichte dazu – und diese Geschichte muss nicht stimmen.
00:07:08: Denn wenn wir dann merken dass wir falsch gelegen haben Kommen wir noch mehr in Straucheln, dann zweifeln wir noch vielmehr und fragen uns vielleicht Kann ich meinem Gefühl überhaupt noch vertrauen?
00:07:23: Und deshalb ist dieser Schritt so wichtig.
00:07:26: Einmal Abstand nehmen Durchatmen und schauen Was ist wirklich da?
00:07:33: Und was mache ich gerade daraus?
00:07:37: Genau hier beginnt Tierkommunikation im Alltag.
00:07:41: Es beginnt damit dass wir unser Tier wahrnehmen dass wir nicht sofort alles bewerten, sondern das wir lernen unser eigenes Tier zu spüren.
00:07:52: Und dafür braucht es gar nicht so viel!
00:07:57: Setz dich einfach einmal zu deinem Tier hin ohne etwas zu wollen, ohne mit ihm zu sprechen und ohne es zu streicheln.
00:08:07: du setzt dich einfach nur daneben.
00:08:11: Und dann passiert manchmal etwas ganz Witziges.
00:08:15: Manche Tiere reagieren sofort Sie wollen spielen, bringen ein Spielzeug, möchten gestreichelt werden.
00:08:22: Sie schauen dich an und fragen sich – Und was machen wir jetzt?
00:08:26: Und du sitzt einfach da!
00:08:30: Du entspannst dich und atmest langsam und ruhig.
00:08:35: Und irgendwann wird auch dein Tier ruhiger.
00:08:39: Und dann passiert etwas Magisches.
00:08:43: Also entsteht eine Verbindung eine Verbindung, die nur aus der Stille entstehen kann.
00:08:49: Und ja jetzt werde ich noch fast poetisch!
00:08:51: Doch genau so ist es.
00:08:54: in dieser Stille spürst du dein Tier anders.
00:08:57: Du bist nicht mehr nur im Kopf, du bist nicht mir nur am überlegen.
00:09:02: Du bist da, präsent mit deinem Tier und dein Tier is' da und das ist oft ein sehr schöner erster Schritt.
00:09:15: Gleichzeitig möchte ich etwas sehr klar sagen.
00:09:21: Wenn eine Situation belastend ist, wenn dein Tier Schmerzen haben könnte, wenn es krank wirkt, wenn sich das Verhalten stark verändert oder du wirklich nicht weiter kommst dann hol dir Hilfe!
00:09:36: Das ist absolut legitim.
00:09:39: Je nachdem worum es geht kann Ein Tierarzt sein, eine Trainerin ein Tierkommunikator, eine Physiotherapeutin oder jemand der genau für diese Situation die passende Erfahrung hat.
00:09:54: Es geht nicht darum bei jeder Kleinigkeit Alarm zu schlagen.
00:09:58: es geht darum nicht allein im Kopf Karussell zu fahren und dann irgendetwas zu machen.
00:10:05: Hilfe zu holen ist kein Versagen.
00:10:07: es ist Verantwortung Und manchmal ist genau das der liebevollste Schritt für dich und für dein Tier zusammengefasst.
00:10:19: Dein Tier kommuniziert jeden Tag mit dir, die Frage ist nicht ob dein Tier etwas sagt?
00:10:26: Die Frage ist, ob du schon erkennst wie dein Tier mit dir spricht.
00:10:31: Und manchmal beginnt dieses Erkennen, diese Erkenntnis damit dass du einen Schritt zurücktrittest Dass du Abstand nimmst und nicht sofort interpretierst, sondern dass du hinter das Verhalten schaust.
00:10:46: Denn dort beginnt Verständnis!
00:10:49: Viele Menschen wünschen sich eine harmonische Beziehung zu ihrem Tier und merken gleichzeitig, dass sie im Alltag oft nur das Verhaltensehen.
00:10:59: Wenn du beginnst, hinter dieses Verhalten zu schauen entsteht eine andere Verbindung Es entsteht mehr Ruhe, Klarheit und Verständnisse.
00:11:10: Und genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt.
00:11:16: Den Link dazu findest du in den Shownotes, genauso wie weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten!
00:11:23: Und nun wünsche ich dir viel Freude beim Entdecken!
00:11:39: Und denke daran, jeden Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen.
00:11:45: Denn nur im Moment findet das Leben statt!
00:11:48: Vielen Dank und bis zum nächsten
00:11:49: Mal.
00:11:50: Tschüss.
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