014 Warum dein Tier nicht dein Spiegel ist

Shownotes

Warum dein Tier nicht dein Spiegel ist – Shownotes

Warum Resonanz etwas ganz anderes ist als Spiegeln

«Dein Tier ist dein Spiegel.» Diesen Satz hast du bestimmt schon einmal gehört. Vielleicht hat ihn sogar jemand zu dir gesagt. Doch stimmt das wirklich?

In dieser Episode lade ich dich ein, diesen weit verbreiteten Glaubenssatz aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Ich erkläre dir, warum ich heute nicht mehr davon spreche, dass Tiere unsere Spiegel sind, sondern dass sie mit uns in Resonanz gehen. Du erfährst, weshalb dieser Unterschied so wichtig ist und warum er den Blick auf dein Tier grundlegend verändert.

Denn dein Tier ist nicht einfach eine Verlängerung von dir. Es ist ein eigenständiges Wesen mit seiner eigenen Geschichte, seinen eigenen Erfahrungen und seinen eigenen Aufgaben.

Zusammenfassung und Stichpunkte

Viele Menschen suchen in jedem Verhalten ihres Tieres sofort eine Botschaft über sich selbst. Doch dadurch besteht die Gefahr, dass wir unser Tier auf unsere eigene Geschichte reduzieren und seine eigene Persönlichkeit aus den Augen verlieren.

In dieser Episode erfährst du, weshalb Resonanz die Beziehung zwischen Mensch und Tier viel besser beschreibt als das Bild eines Spiegels. Anhand vieler Beispiele zeige ich dir, warum Tiere manchmal Belastungen übernehmen, warum sie uns helfen möchten und weshalb trotzdem nicht jede Krankheit oder jedes Verhalten etwas mit uns zu tun hat.

Du erhältst ausserdem vier Fragen, die dir helfen, dein Tier künftig differenzierter zu betrachten.

In dieser Episode erfährst du:

  • Warum ich heute lieber von Resonanz als von Spiegeln spreche.
  • Weshalb Tiere eigenständige Wesen mit ihrer eigenen Geschichte sind.
  • Warum Tiere manchmal versuchen, die gemeinsame Mensch-Tier-Gruppe zu stabilisieren.
  • Weshalb nicht jede Krankheit oder jedes Verhalten etwas mit dem Menschen zu tun hat.
  • Wie Tierkommunikation hilft, die Situation deines Tieres besser zu verstehen.

Unsere Tiere leben nicht nur für uns. Sie leben mit uns. Manchmal gehen sie mit unseren Themen in Resonanz, manchmal tragen sie ihre eigenen Lernaufgaben und manchmal wachsen Mensch und Tier gemeinsam an derselben Herausforderung. Genau deshalb lohnt es sich, nicht vorschnell zu urteilen, sondern zuerst wirklich zuzuhören.

Deshalb habe ich den kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» erstellt. Dort findest du weitere Impulse und Übungen, die dir helfen, dein Tier besser zu verstehen und eure Beziehung Schritt für Schritt zu vertiefen.

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Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:11: Dein Tier ist ein Spiegel.

00:00:13: Diesen Satz hast du wahrscheinlich schon einmal gehört.

00:00:16: Vielleicht hat Ihnen sogar schon jemand zu dir gesagt?

00:00:21: Ich würde diesen Satz heute nicht mehr so unterschreiben, nicht weil gar nichts daran stimmt sondern weil er mir viel zu kurz greift!

00:00:31: Ich glaube, dass Tiere mit uns in Resonanz gehen und das ist ein gewaltiger Unterschied.

00:00:42: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierischteutlich!

00:00:46: Schön, dass du heute wieder dabei bist.

00:00:50: Das Thema Spiegel begegnet mir seit vielen Jahren – und ganz ehrlich vor vielen Jahren hätte ich wahrscheinlich selbst noch gesagt Ja, Tiere spiegeln ihre Menschen.

00:01:01: Heute sehe ich es anders Nicht weil ich meine Meinung ständig ändere, sondern weil ich in den letzten fünfundzwanzig Jahren unzählige Gespräche mit Tieren führen durfte und die Tiere haben mir etwas ganz anderes gezeigt.

00:01:15: Ein Spiegel macht immer dasselbe er zeigt dir das was ohnehin schon da ist.

00:01:22: Resonanz funktioniert völlig anders!

00:01:25: Resonans ist Beziehung.

00:01:28: sie ist Wechselwirkung.

00:01:31: Resonanz bedeutet, dass zwei Wesen miteinander verbunden sind sich gegenseitig wahrnehmen aufeinander reagieren und gemeinsam durchs Leben gehen.

00:01:42: Und genau deshalb gefällt mir dieses Wort heute viel besser!

00:01:46: Denn wenn wir sagen ein Tier sei einfach nur unser Spiegel dann reduzieren wie das Tier auf uns.

00:01:53: Dabei hat jedes Tier seine eigene Geschichte, seine eigenen Erfahrungen, seine eigene Gefühle Und seine eigenen Aufgaben.

00:02:03: Das Tier lebt nicht nur für uns, es lebt mit uns und das ist ein riesiger Unterschied!

00:02:10: Ich glaube wir verstehen dieses Thema erst wenn wir verstehen wie Tiere in der freien Wildbahn leben ob das jetzt Pferde Wölfe Elefanten oder viele andere Tierarten sind.

00:02:23: sie leben in Gruppen In einer Herde Oder in einem Rudel Und dort gibt es ein ganz klares Prinzip.

00:02:31: Das Wichtigste ist immer die Gruppe.

00:02:35: Erst danach kommt das einzelne Tier.

00:02:38: Warum?

00:02:39: Weil nur eine Gruppe, die überlebt auch den einzelnen Tieren das Überleben ermöglicht.

00:02:46: Innerhalb dieser Gruppe hat jedes Tier seine Aufgabe.

00:02:50: und jetzt passiert etwas Spannendes Sobald ein Mensch und ein Tier zusammen leben entsteht Ebenfalls eine Gruppe, eine Mensch-Tiergruppe.

00:03:01: Und was ist in einer Gruppe das Wichtigste?

00:03:05: Richtig!

00:03:06: Die Futterbeschaffung Denn wenn es nichts zu fressen gibt kann die Gruppe gar nicht überleben.

00:03:13: und jetzt schauen wir uns doch einmal die Menschen-Tiere-Gruppe an.

00:03:17: Wer beschafft dort das Futter?

00:03:20: der Mensch und zwar immer?

00:03:24: Der Mensch sorgt dafür dass Futter da ist Der Mensch sorgt für Wasser, er sorgt fürs Schutz und er sorgt dafür das die Gruppe überleben kann.

00:03:35: Und genau deshalb muss es den Menschen gut gehen!

00:03:39: Denn wenn der Mensch ausfällt gerät aus der Sicht des Tieres die ganze Gruppe in Gefahr... ...und genau deshalb versuchen unsere Tiere manchmal uns etwas abzunehmen Nicht weil sie unsere Spiegel sind sondern weil sie aus ihrer Sicht alles dafür tun dass die Gruppe stabil bleibt.

00:04:01: Nehmen wir einmal an, ein Mensch steht seit Monaten unter Dauerstress.

00:04:07: Der Hund wird ebenfalls immer unruhiger.

00:04:10: und jetzt höre ich oft der Hund spiegelt den Stress seines Menschen.

00:04:16: Ich würde heute sagen Nein!

00:04:18: Ich glaube der Hund versucht seinem Menschen zu entlasten Denn wenn es dem Menschen besser geht kann er seine Aufgabe innerhalb der Gruppe viel besser erfüllen.

00:04:30: Das Problem ist nur, dass dadurch oft ein Teufelskreis entsteht.

00:04:34: Das heißt der Mensch sieht das sein Hund leidet er macht sich Sorgen Er wird dadurch noch gestresster.

00:04:41: Der Hund versucht noch mehr Belastung zu übernehmen und so schackelt sich die Situation gegenseitig hoch.

00:04:49: Deshalb bringt es überhaupt nichts dem Tier zu sagen Du musst meinen Stress nicht übernehmen!

00:04:55: Das Tier wird es trotzdem versuchen Nicht weil es stur ist, oder weil ich dich irgendwer ärgern möchte.

00:05:03: Sondern weil es aus seiner Sicht genau das Richtige ist!

00:05:07: Der einzige der diesen Kreis durchbrechen kann, ist der Mensch.

00:05:13: Wenn der Mensch beginnt wirklich etwas für sich zu tun – wenn er seinen Stress reduziert, wenn er Verantwortung für sein eigenes Wohlbefinden übernimmt dann merkt auch das Tier dass die Gruppe wie stabiler wird Und erst dann kann das Tier auch loslassen.

00:05:33: Es gibt noch etwas, was mir in den letzten Jahren immer wieder begegnet ist und ganz ehrlich ich finde es die Reinstück-Hatastrophe.

00:05:43: Und zwar dass es Menschen gibt, die Tierhaltren einreden sie seien Schuld an der Krankheit ihres Tieres weil das Tier diese Krankheit für Sie übernommen habe.

00:05:56: damit let man einem Menschen eine Schuld auf von der man überhaupt nicht weiß, ob sie berechtigt ist.

00:06:03: Ja ich bin überzeugt dass Tiere manchmal etwas übernehmen aber daraus zu machen das jede Krankheit eines Tieres vom Menschen übernommen worden sei halte ich für grundfalsch Denn Tiere haben auch ihre eigene Geschichte.

00:06:20: Sie kommen nicht als leeres unbeschriebenes Blatt auf dieser Erde.

00:06:25: Sie bringen Ihre eigenen Erfahrungen mit Ihren eigenen Lernaufgaben Und manchmal passiert etwas ganz anderes.

00:06:33: Manchmal finden sich ein Mensch und ein Tier, weil gerade beide am gleichen Thema arbeiten.

00:06:41: Nicht weil das Tier dem Menschen etwas abgenommen hat sondern weil beide gemeinsam wachsen.

00:06:48: Geteiltes Leid ist halbes Leid heißt es doch so schön!

00:06:53: Ich glaube dass Tiere manchmal genau deshalb den Weg zu einem Menschen finden Und genau deshalb ist Tierkommunikation Gold wert.

00:07:04: Wenn sie hilft uns zu unterscheiden, hat das Tier tatsächlich etwas übernommen?

00:07:09: Hat das Tier seit ganz eigenes Thema oder gehen Menschen-Tier gerade gemeinsam durch den selben Lernprozess?

00:07:17: Das sind drei völlig unterschiedliche Situationen und genau deshalb werde ich niemals pauschal sagen dass ein Tier etwas übernanmen hat.

00:07:27: Ich höre zuerst dem Tier zu.

00:07:31: Eine Frage, die mir in all den vielen Jahren immer wieder gestellt wurde lautet fühlst sich mein Tier eigentlich wohl bei mir?

00:07:41: und die Antworten der Tiere sind unglaublich unterschiedlich.

00:07:45: manche sagen ja wir geht es richtig gut.

00:07:49: andere sagen mein Mensch kommt jeden Abend völlig gestresst nach Hause.

00:07:53: ich wünsche mich einfach dass er zwischendurch einmal mehr durchatmet Und wieder andere erzählen, also wenn die Kinder Besuch haben dann wird es mir einfach zu laut.

00:08:04: Dann ziehe ich mich einfach zurück oder eine Kasse hat mir mal gesagt Das Kleinkind bewegt sich so unberechenbar.

00:08:13: was ist das überhaupt nicht einschätzen kann und ich wünsche mir dass mein Mensch mir in solchen Momenten hilft.

00:08:21: Wenn ich solche Gespräche führe dann wird mir immer wieder bewusst dass die Tiere ihre ganz eigene Welt haben, ihre eigenen Bedürfnisse, ihre eigenen Sorgen und ihre eigenen Wünsche.

00:08:34: Sie beschäftigen sich nicht den ganzen Tag mit uns – sie leben ihr eigenes Leben!

00:08:41: Und manchmal geht dieses Leben mit unserem Inresonanz aber es ist und bleibt Ihr eigenes Leben.

00:08:50: Ich möchte dir heute eine kleine Aufgabe mitgeben.

00:08:54: Wenn du das nächste Mal denkst mein Tier spiegelt mich dann halte einen Moment inne und stelle dir stattdessen vier Fragen.

00:09:04: Hat mein Tier vielleicht seine ganz eigene Geschichte?

00:09:08: Versucht mein Tier gerade unsere gemeinsame Gruppe zu stabilisieren, gehen wir beide vielleicht durch das selbe Thema oder übernehmt mein Tier tatsächlich etwas von mir?

00:09:23: Es gibt alle vier Möglichkeiten Und genau deshalb lohnt es sich nicht vorzu schnell eine Antwort zu suchen sondern wirklich zuerst hinzuhören.

00:09:37: Lass uns das mal zusammenfassen!

00:09:39: Ich glaube heute nicht mehr, dass Tiere einfach unsere Spiegel sind.

00:09:44: Sie sind eigenständige Wesen mit ihrer eigenen Geschichte ihren eigenen Erfahrungen und ihren eigenen Aufgaben.

00:09:53: Ja sie gehen mit uns in Resonanz.

00:09:56: ja sie versuchen manchmal die gemeinsame Gruppe zu stabilisieren.

00:10:00: Und ja manchmal übernehmen sie etwas Aber manchmal haben sie auch ihr ganz eigenes Thema.

00:10:08: Und manchmal gehen Mensch und Tier einfach den gemeinsamen Weg durch denselben Lernprozess, und deshalb lohnt es sich nicht vorschnell zu urteilen sondern dem Tier zuzuhören.

00:10:23: Denn genau dort beginnt für mich echte Tierkommunikation.

00:10:27: Tierkommenikation bedeutet für mich In jedem Verhalten unseres Tieres sofort eine Botschaft für uns zu suchen.

00:10:35: Tierkommunikation bedeutet, unser Tier als eigenständiges Wesen wahrzunehmen mit seiner eigenen Geschichte seinen eigenen Gefühlen und seinen eigenen Aufgaben Und genau dadurch entsteht eine Beziehung in der Mensch und Tier einander wirklich begegnen können.

00:10:52: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehungen zu deinem Tier erstellt.

00:10:58: Den Link dazu findest du in den Show-Notes.

00:11:01: Dort findest Du auch weitere Informationen und Kontaktemöglichkeiten.

00:11:06: Vielleicht begegnest Du Deinem Tier heute einmal mit einer einzigen Frage Wer bist Du unabhängig von mir?

00:11:13: Und nun wünsche ich dir viele spannende Entdeckungen

00:11:18: Wenn Du möchtest, dass noch mehr Menschen von Tieren lernen können.

00:11:22: Hinterlasse gerne eine Bewertung auf Deiner Podcastplattform.

00:11:25: So hilfst

00:11:26: du mit, das Verständnis zwischen Menschen und Tieren weiter wachsen zu lassen.

00:11:30: Und denke daran

00:11:32: jeden

00:11:32: Moment mit deinem Tiergefährden zu genießen!

00:11:35: Denn nur im Moment findet das

00:11:36: Leben statt.

00:11:37: Vielen Dank

00:11:38: und bis zum nächsten Mal Tschüss.

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