010 Verpasst du die wichtigsten Botschaften deines Tieres?
Shownotes
Verpasst du die wichtigsten Botschaften deines Tieres? – Shownotes
Warum echte Tierkommunikation beim Botschafter beginnt
Hast du dich schon einmal gefragt, ob dein Tier dir etwas sagen möchte und du die Botschaft einfach nicht erkennst?
Viele Menschen wünschen sich, die Signale ihres Tieres besser zu verstehen. Doch was wäre, wenn wir zuerst eine ganz andere Frage stellen müssten? Nämlich: Wer ist mein Tier überhaupt?
In dieser Episode erfährst du, warum wir Tiere oft mit menschlichen Massstäben beurteilen und dadurch viele ihrer Botschaften übersehen. Ich erzähle dir von einer Hündin in einem spanischen Tierheim, die uns Menschen auf humorvolle Weise gezeigt hat, dass wir ihre Aufgabe völlig falsch verstanden hatten. Du wirst entdecken, warum echte Tierkommunikation nicht bei der Botschaft beginnt, sondern beim Botschafter.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Unsere Tiere kommunizieren den ganzen Tag mit uns. Die eigentliche Herausforderung besteht nicht darin, dass sie zu wenig sagen, sondern dass wir ihre Sprache oft aus einer rein menschlichen Perspektive betrachten.
In dieser Episode lade ich dich ein, die Welt einmal mit den Augen deines Tieres zu sehen. Anhand persönlicher Geschichten und einfacher Beispiele zeige ich dir, weshalb wir viele Botschaften erst dann erkennen, wenn wir bereit sind, unser Tier als eigenständiges Wesen mit seiner ganz eigenen Wahrnehmung zu verstehen.
Du erhältst ausserdem eine kleine Übung, mit der du schon heute beginnen kannst, die Perspektive deines Tieres bewusster einzunehmen.
In dieser Episode erfährst du:
- Warum wir Tiere nicht mit menschlichen Massstäben beurteilen sollten.
- Weshalb der Botschafter wichtiger ist als die Botschaft.
- Die berührende Geschichte einer Hündin aus Aracelis Tierheim in Spanien.
- Warum Kinder sich oft leichter in Tiere hineinversetzen können als Erwachsene.
- Wie sich deine Wahrnehmung verändert, wenn du beginnst, die Welt aus der Sicht deines Tieres zu betrachten.
Je besser wir unser Tier verstehen, desto klarer werden auch seine Botschaften. Statt sofort nach einer Erklärung für ein Verhalten zu suchen, dürfen wir neugierig werden und uns fragen, wie unser Tier seine Welt erlebt. Genau dort beginnt für mich eine tiefere Form der Tierkommunikation und eine Beziehung auf Augenhöhe.
Deshalb habe ich den kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» erstellt. Dort findest du weitere Impulse und einfache Übungen, die dir helfen, dein Tier bewusster wahrzunehmen und eure Verbindung Schritt für Schritt zu vertiefen.
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Transkript anzeigen
00:00:04: Tiere steutlich.
00:00:05: Der Podcast für Menschen, die von Tieren lernen mit Paloma Berci.
00:00:11: Immer wieder wer dich gefragt?
00:00:12: Paloma!
00:00:13: Wie kann ich verhindern dass sich wichtige Botschaften meines Tieres verpasse?
00:00:18: und ich hätte da eine Gegenfrage an Dich wie willst Du eine Botschaft verstehen wenn du den Botschafter noch gar nicht verstanden hast?
00:00:28: Ich glaube nämlich dann zu unsere Tiere den ganzen Tag mit uns kommunizieren Nicht nur ab und zu Nicht nur in besonderen Momenten, sondern ständig.
00:00:37: Die eigentliche Frage ist also gar nicht ob dein Tier mit dir spricht?
00:00:42: Die Frage ist, ob du seine Sprache verstehst!
00:00:47: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tierisch-Teutlich.
00:00:51: Ich freue mich sehr dass Du heute wieder dabei bist.
00:00:55: Heute geht es um Wahrnehmung Oder noch genauer Es geht darum warum wir Menschen so viele Botschaften unserer Tiere gar nicht erkennen.
00:01:05: Wir schauen fast immer mit unseren menschlichen Augen auf sie und genau diese Perspektive möchte ich heute gemeinsam mit dir ein wenig erweitern.
00:01:17: Ich glaube, dass wir Menschen einen grundlegenden Denkfehler machen!
00:01:22: Wir betrachten Tiere fast immer Mit unseren menschlichem Maßsterben.
00:01:28: Da entstehen dann Aussagen wie Ein Pferd hat die Intelligenz eines dreijährigen Kindes.
00:01:34: Ganz ehrlich Für mich führt diese Vergleich völlig in die Irre.
00:01:40: Nicht weil Pferde intelligenter oder weniger intelligent wären, sondern weil wir zwei völlig unterschiedliche Arten miteinander vergleichen.
00:01:49: Ein Pferd lebt in einer völlig anderen Welt mit anderen Sinnen, anderen Fähigkeiten und eine andere Wahrnehmung – und deshalb können wir seine Intelligenz da nicht sinnvoll mit der eines Menschen vergleichet!
00:02:04: Ich möchte dich zu einem kleinen Gedankenexperiment einladen.
00:02:08: Stell dir vor, du würdest als Mensch in einem Rudelhunde aufwachsen!
00:02:15: Du könntest ihre Sprache gar nicht riechen?
00:02:18: Du würdest unglaublich viele Informationen
00:02:21: verpassen?!
00:02:23: Du würdest ihre Geruchsbotschaften gar nicht wahrnehmen?
00:02:28: Unser Riechorgan ist total verkrüppelt wenn wir es mit dem der Hunde vergleichen.
00:02:36: Du würdest die Welt niemals vollständig verstehen, nicht weil du dumm bist sondern weil deine Sinne für diese Welt gar nicht gemacht sind.
00:02:46: und wahrscheinlich würden die Hunde irgendwann mal sagen, ihr Mensch versteht einfach gar nichts.
00:02:52: dabei würdest du dein bestes geben.
00:02:55: ich glaube unseren Tieren geht es in unserer Welt oft ganz ähnlich.
00:03:01: als Kind habe ich oft gespielt Ich sei ein Hund oder ich seine Katze.
00:03:07: Ich bin auf allen Vieren durch die Wohnung gekrabbelt, ich hab geschnüffelt und ich habe versucht die Welt aus ihrer Perspektive zu
00:03:14: erleben.".
00:03:15: Und vielleicht hast du das als Kind auch gemacht?
00:03:18: Und heute würde ich das wahrscheinlich nicht mehr so machen.
00:03:21: aber die Idee dahinter finde ich bis heute ganz faszinierend.
00:03:27: Kinder versuchen intuitiv sich in andere Lebewesen hineinzuversetzen.
00:03:32: wir Erwachsene analysieren lieber Und genau dadurch verlieren wir manchmal etwas ganz wertvolles.
00:03:41: Vor einiger Zeit schrieb mir meine Freundin Araceli, die einen Tierheim in Spanien leitet und sie schickte mir das Bild einer Hündin, die schon ganz lange bei ihr im Tierheim lebte.
00:03:54: Sie sagte zu mir, kannst du bitte mit ihr sprechen?
00:03:58: Und ihr sagen, sie soll bitte mithelfen, ein Zuhause zu finden!
00:04:03: Sie konnte irgendwie kein Zuhause für diese Hündin finden.
00:04:08: Ich habe also mit der Hündinn kommuniziert und ihre Antwort hat mich im ersten Moment total überrascht, weil sie sagte so sinngemäß wie bitte was heißt hier ein Zuhausesuchen?
00:04:22: ich bin doch hier zu Hause.
00:04:24: Sie erklärte mir dass sie eine ganz bestimmte Aufgabe haben.
00:04:29: Sie empfangen nämlich die neuen Hunde Sie zeige ihnen die Regeln und sie helfen ihnen, sich zurechtzufinden.
00:04:36: Und als ich das Araceli erzählt habe musste sie lachen was mich wiederum total verwirrt hat.
00:04:42: Denn sie sagte ja weißt du genau so ist es!
00:04:47: Diese Hündin konnte gar nicht in einem Zwinger leben.
00:04:52: Sie konnte nicht eingesperrt sein und deshalb bewegte sie sich frei auf dem ganzen Gelände.
00:04:58: Sie hatte ihre eigene Hunderhütte.
00:05:03: Tatsächlich kümmerte sie sich immer wieder um die neu ankommenden Hunde.
00:05:08: Ja und jetzt frage ich dich, wer hatte in dieser Situation eigentlich das Problem?
00:05:14: Die Hündin oder wir Menschen, die glaubten sie brauche unbedingt ein neues Zuhause!
00:05:21: Und genau darum geht es so lange wir die Welt nur mit unseren Augen betrachten verpassen wir oft die eigentliche Botschaft.
00:05:31: Mein Tiermintor Spot hat mir einen wunderschönen Satz mitgegeben.
00:05:35: Um eine Botschaft zu verstehen, musst du zuerst den Botschafter verstehen!
00:05:42: Ich finde genau darin steckt alles.
00:05:46: Wir fragen oft – was will mein Tier mir sagen?
00:05:50: Ich würde die Frage ansatzstellen – wer ist mein Tier
00:05:54: überhaupt?!
00:05:57: Wie erlebt es diese Welt?
00:06:00: Was nimmt es wahr dass ich gar nicht wahrnehmen kann.
00:06:06: Was ist für mein Tier selbstverständlich, während ich es gar nicht bemerke?
00:06:12: Und je besser wir den Botschafter verstehen, desto klarer werden seine Botschaften!
00:06:20: Ich möchte dir heute eine kleine Einladung mitgeben.
00:06:24: Beobachte dein Tier einmal ganz bewusst und stelle dabei nicht die Frage was sehe ich sondern frage dich Was könnte mein Tier gerade sehen oder wahrnehmen?
00:06:40: Was hört es, was riecht das?
00:06:43: Was fühlt es und welche Informationen nimmt es wahr die mir komplett entgehen.
00:06:51: Und vielleicht wirst du überrascht sein wie sehr sich deine Wahrnehmung verändert wenn du beginnst die Welt einmal mit den Augen deines Tiers zu betrachten.
00:07:02: Was uns etwas mal zusammenfassen.
00:07:05: unsere Tiere kommunizieren jeden Tag mit uns.
00:07:09: die Frage ist nicht, ob sie Botschaften senden.
00:07:12: Die Frage ist, ob wir ihre Sprache verstehen.
00:07:16: und genau deshalb beginnt echte Wahrnehmung nicht bei der Botschaft – Sie beginnt beim Botschafter!
00:07:24: Je mehr wir bereit sind uns auf die Welt unseres Tieres einzulassen, desto mehr entdecken wir über unser Tier, unsere Beziehungen oder sogar selbst.
00:07:38: Denn in dem Moment, in dem wir aufhören Tiere mit menschlichen Maßstäbern zu beurteilen beginnen wir ihnen wirklich auf Augenhöhe zu begegnen.
00:07:50: Um die Botschaften deines Tieres zu verstehen musst du nicht zuerst lernen besser zuzuhören.
00:07:56: Du musst zuerst Lernen dein Tier wirklich zu verstehen denn je besser du die Welt aus der Perspektive deines Tiers wahrnehmen kannst desto klarer werden auch seine Botschaften.
00:08:11: Und genau dort beginnt für mich echte Tierkommunikation.
00:08:16: Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs harmonische Beziehung zu einem Kier erstellt, denn Link dazu findest du in den Show Notes.
00:08:24: Dort findest Du auch weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten!
00:08:29: Ich wünsche Dir heute ganz viele Momente, indem Du die Welt einmal mit den Augen Deines Tierses
00:08:58: betrachtest.
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